Hornburger Bürger stolpern am Fußgängerüberweg

Hornburg.  Das 850 Meter lange Teilstück der Landesstraße 500 in Hornburg kann nach Zusage des Landes Niedersachsen endlich saniert werden.

Den schlechten Zustand der Landesstraße 500 mit dem kaum noch erkennbaren Zebrastreifen in Hornburg schauten sich (von links) Schladen-Werlas Bürgermeister Andreas Memmert, der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse und Ortsbürgermeister Marc Samel an. 

Den schlechten Zustand der Landesstraße 500 mit dem kaum noch erkennbaren Zebrastreifen in Hornburg schauten sich (von links) Schladen-Werlas Bürgermeister Andreas Memmert, der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse und Ortsbürgermeister Marc Samel an. 

Foto: Bollmeier

Schladen-Werlas Bürgermeister Andreas Memmert freute sich riesig, als er vor einigen Tagen vom SPD-Landtagsabgeordneten Marcus Bosse die Information bekam, dass das Land die Kosten für die Sanierung der Ortsdurchfahrt auf der Landesstraße 500 vom Abzweig Feuerwache an der Bundesstraße 82 bis zum Ortsausgang Richtung Osterode am Fallstein übernimmt. Diese 850 Meter lange Strecke war schon seit Jahren sanierungsbedürftig. „Wir kämpfen schon seit über zehn Jahren um die Sanierung dieser Straße“, berichtete Memmert. Nun ist Hornburg am Ziel.

Marcus Bosse teilte in einer Pressemitteilung mit: „Winnigstedt und Hornburg profitieren vom Landessonderprogramm ,Ortsdurchfahrten’.“ Von dem im vergangenen Jahr von der Niedersächsischen Landesregierung ins Leben gerufene Sonderprogramm zur Sanierung von Ortsdurchfahrten profitieren beide Orte im Landkreis Wolfenbüttel. Laut Bosse konnten von insgesamt 66 Bauvorhaben für die Jahre 2019 und 2020 bereits 25 Vorhaben realisiert werden. Für 2020 und 2021 wurden weitere 67 Projekte aufgenommen, darunter der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Hornburg (Landesstraße 500) und die Ortsdurchfahrt in Winnigstedt (Landesstraße 622).

„Insgesamt stehen in diesem Jahr 117 Millionen Euro für die Sanierung von Landesstraßen und Radwegen zur Verfügung“, berichtete der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse, der sich speziell für die Sanierung der Hornburger Ortsdurchfahrt eingesetzt hatte. Er hofft: „Ich gehe davon aus, dass die Sanierung beider Ortsdurchfahrten bis Ende 2021 vollständig abgeschlossen sein wird.“

Wie dringend die Straßensanierung in Hornburg ist, verdeutlichte Memmert bei einem Ortstermin mit Bosse und Ortsbürgermeister Marc Samel am Dienstagmittag. So sei der Fußgängerüberweg Richtung Postagentur kaum noch erkennbar. Außerdem sei der Überweg so uneben, dass insbesondere Senioren mit Rollatoren dort schon häufiger ins Stolpern gekommen wären. Die Straßenoberfläche der gesamten Landesstraße im Bereich Hornburg sei eine „einzige Katastrophe“, so der Bürgermeister. Wenn dort zum Beispiel leere Rübenlaster herfahren würden, dann würden die Fahrzeuge wegen der zahlreichen Schlaglöcher enorm viel Lärm verursachen. Samel berichtete von vielen Beschwerden: „Immer wieder kamen Anwohner auf mich zu und fragten nach einer Straßensanierung. Ich freue mich, dass wir dieses Vorhaben mit Unterstützung des Landes endlich angehen können.“

Für die Straße in Hornburg ist die Abteilung Goslar der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zuständig. Sie kann nun mit dem Geld des Landes die dringend notwendige Oberflächensanierung der Landesstraße in Hornburg in Angriff nehmen. Memmert führte diese Geldzusage aus Hannover auch auf den politischen Druck zurück, den man 2019 gemeinsam in der Region für die Sanierung der Ortsdurchfahrt gemacht habe.

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