Wolfenbüttel. Annette von Boetticher und Georg Ruppelt präsentieren mit dem Buch Dichterwald einen literarischen Streifzug durch die Natur.

Schon ein kurzer Ausflug in den Harz macht es deutlich: Dem Wald geht es nicht gut. Ganz offensichtlich gibt es Grund, sich Sorgen zu machen. Ist das Gefühl neu? Wie wurde der Wald früher gesehen? Mit dieser Frage auseinandergesetzt haben sich Annette von Boetticher und Georg Ruppelt. Ihre Ergebnisse präsentieren die beiden Wissenschaftler nun in einem Buch. Unter dem Titel Dichterwald legen sie einen literarischen Streifzug durch die Literatur des 18., 19. und frühen 20. Jahrhunderts vor und versammeln Lyrik und Prosatexte, die sich mit dem Wald auseinandersetzen. Georg Ruppelt hat zudem drei Essays beigesteuert, die beleuchten, wie der Wald in der Literatur erscheint. Während einer Lesung in der Wolfenbütteler Buchhandlung Bücher Behr stellen die beiden ihr Werk vor.