Ursula van der Veen stellt in der Museumsgalerie aus

Wolfenbüttel  In Hornburg wird am Sonntag, 18. März, eine neue Ausstellung eröffnet. Die Wolfenbüttelerin Ursula van der Veen zeigt „Insellandschaften“.

Ursula van der Veen vor einem ihrer Werke, das einen grauen Herbsttag an der See darstellt.

Ursula van der Veen vor einem ihrer Werke, das einen grauen Herbsttag an der See darstellt.

Foto: Stephan Hespos

Der Wind, das Watt, die Weite. Auf der holländischen Nordseeinsel Schiermonnikoog fühlt sich die Hobby-Künstlerin zu Hause. Seit 1958 macht sie dort regelmäßig Urlaub. Ihre Eindrücke verarbeitet Ursula van der Veen in Öl und Acryl. 34 ihrer Bilder stellt die Museumsgalerie nun aus.

„Ich gehe gern an der See spazieren“, sagt Ursula van der Veen. Ihre Werke sind meist in sanften Farben gehalten. Eine Arbeit aber, ein stürmischer Herbsttag, lotet sämtliche Grautöne aus, ohne deshalb langweilig zu wirken. Im Gegenteil: Himmel, Wolken, Sandstrand, Meer und Dünen scheinen eine symbiotische Beziehung einzugehen. Wer je bei diesem Wetter an der See spazierte, wird unmittelbar nachempfinden können, wie hier Landschaft und Wetter ineinanderfließen.

Ursula van der Veen hat an der früheren Orientierungsstufe Wallstraße sowie an der Leibniz-Realschule Kunst unterrichtet. Mit eigenen Werken begann sie erst 1994 – auf Anregung ihrer Tochter während eines Inselurlaubs auf Kreta.

Die Pädagogin besuchte nun selbst Malschulen, unter anderem Rundum Kunst in Wolfenbüttel. Sie stellte bereits in der Galerie im Turm der Landkreis-Verwaltung aus, im Schöppenstedter Rathaus und, natürlich, auf Schiermonnikoog.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 18. März, um 15 Uhr eröffnet. Sie ist bis zum 6. Mai in den Räumen am Montelabbateplatz zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 14 bis 16 Uhr, Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Kontakt: (0 53 34) 22 34.

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