Heidelberg (ots) - Sexuelle Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung - das Unternehmen Reckitt setzt sich auf vielfältige Weise dafür ein, Menschen zu sexueller Selbstbefreiung und Selbstbestimmung zu verhelfen sowie sexuelle Aufklärung voranzutreiben. Neben Partnerschaften zwischen der Marke Durex und F/A/Q Health Foundation e.V., eine Stiftung, die Peer-to-Peer Aufklärung an Schulen vorantreibt, verfolgt Reckitt dieses Anliegen mit einer weiteren Zusammenarbeit, um die Lehrenden an den Schulen das richtige Werkzeug an die Hand zu geben: Gemeinsam mit der Hochschule Merseburg möchte das Unternehmen zeitgemäße sexuelle Bildung fördern, die sich sowohl Fragen der Vielfalt als auch der geschlechtlichen und der sexuellen Selbstbestimmung und Erfüllung widmet.

Es herrscht ein Mangel an relevanter Sexualschulbildung. Beispielsweise sind sich mehr als die Hälfte der 18-24jährigen unsicher, wie richtig verhütet und sexuell übertragbare Krankheiten vermieden werden können*. Die Konsequenz: viele jungen Menschen fühlen sich nicht ausreichend informiert und sehen sich mit Wissenslücken, Unsicherheiten oder Ängsten im Zusammenhang mit Sex konfrontiert. Die formale Sexualerziehung behandelt Themen wie sexuelle Vielfalt und ein selbstbestimmter und genussvoller Umgang mit der eigenen Sexualität kaum bis gar nicht.

Reckitt x Hochschule Merseburg

Die Kooperation mit der Hochschule Merseburg, der einzigen Hochschule im deutschsprachigen Raum mit einem kostenfreien konsekutiven sexualwissenschaftlichen Studiengang, greift diesen Gedanken nun auf. Gemeinsam mit Reckitt verfolgen sie das Ziel, insbesondere junge Menschen mit einer zeitgemäßen Sexualerziehung zu versorgen. Reckitt ist sich der Wichtigkeit einer umfänglichen Sexualerziehung in Schulen bewusst, denn insbesondere junge Menschen vertrauen auf das in der Schule erlernte Wissen* und Lehrer:innen sollten hierbei als wichtige Bezugs- und Vertrauenspersonen fungieren können. Als ersten Ausgangspunkt der Kooperation förderte Reckitt daher die Fortentwicklung des Curriculums für die Ausbildung von Studierenden im Themenfeld der Sexuellen Bildung "SeBile". Bislang wurden klassische Themen der Sexualerziehung - wie Körperliche Entwicklung, sexuelle Selbstbestimmung und Vielfalt im Studium kaum behandelt, was mit der Einführung des Curriculums "Lieben lernen - Lieben lehren - Sexuelle Bildung für das Lehramt 2.0" geändert werden soll.

Studierende unterschiedlicher Disziplinen - zunächst vor allem Lehramt und Sozialer Arbeit - werden in dem neuen Curriculum insbesondere Themen der körperlichen und psychosexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, selbstbestimmter Sexualität und Vielfalt sowie der Mediennutzung dem aktuellen wissenschaftlichen Sachstand entsprechend praxis- und realitätsnah vermittelt. Außerdem wird die Aufklärung zur Vermeidung von sexuell übertragbaren Krankheiten und Verhütung behandelt.

"Vielfalt in der Liebe, die Möglichkeit für jüngere und auch ältere Menschen, eigene Entscheidungen zu treffen, auch im Hinblick auf ihre Sexualität ist uns als Unternehmen wichtig. Für einen selbstbestimmten Umgang mit Sexualität, der die Vermeidung von Risiken wie sexuellen Erkrankungen einschließt, aber auch gerade die lustvollen Momente des Sexuellen betont, ist Bildung unerlässlich. Der Zustand in Deutschland, dass Lehrkräfte und Fachkräfte anderer sozialer Bereiche, bislang meist nicht zu Themen des Sexuellen ausgebildet werden, schockiert uns - und veranlasst uns zur Förderung der bundesweit beispielhaften Aktivitäten in der Curriculums-Entwicklung der Hochschule Merseburg", erläutert Roberto Pescatori, Regional Director & General Manager Health DACH & Nordics bei Reckitt, die Hintergründe der Zusammenarbeit.

"Für uns als Hochschule ist es eine besondere Anerkennung unserer Forschungsleistung, wenn ein international agierendes Unternehmen wie Reckitt auf uns aufmerksam wird und unsere Arbeit fördert. Für mich persönlich, als Ingenieur, ist der interdisziplinäre Gehalt der Kooperation mit Reckitt besonders bedeutend: Von Angewandter Chemie bis Sexualwissenschaft ist unsere Hochschule regionaler Magnet. Wir sind in DER Chemie-Region Deutschlands und haben zudem den einzigen kostenfreien sexualwissenschaftlichen Studiengang. In beiden Bereichen sind wir für die Bildung Schrittmacher. Und auch das Interesse an Vielfalt eint uns: Reckitt wirbt mit Videos für die PRIDES von Toronto bis New York, als diversitätssensible Hochschule waren wir beim ersten PRIDE in Weißenfels! Es war mir wichtig und eine Freude, dort einen Beitrag für weltoffene und diversitätsfreundliche Hochschulen zu halten", freut sich Prof. Dr. Markus Krabbes, Rektor der Hochschule Merseburg, über die wachsende Kooperation.

"Als Hochschule Merseburg stehen wir für Vielfalt und sind stolz auf unser innovatives Studienangebot, das von Automatisierungstechnik bis Sexualwissenschaft reicht. In einem Vorgängerprojekt von SeBiLe 2.0 haben wir ermittelt, dass rund 80 % der Lehrkräfte im Studium nichts von Sexueller Bildung gehört haben, 92 % hatten keine Inhalte zur Prävention sexualisierter Gewalt. Auch bei den Wenigen, die entsprechende Inhalte hatten, sind die Inhalte meist nicht ausreichend für Handlungsfähigkeit in konkreten Situationen. Das versuchen wir bundesweit zu ändern. Das neu entwickelte Curriculum SeBiLe 2.0 zielt darauf, dass Kinder und Jugendliche ihrem Alter angemessen auch im Hinblick auf ihre sexuelle und geschlechtliche Entwicklung und Selbstbestimmung ernstgenommen werden. Die Schule hat in der Bundesrepublik seit den 1960ern, in der DDR seit den 1950ern den Auftrag, Kinder und Jugendliche altersangemessen über körperliche Entwicklung, Geschlecht und Sexualität aufzuklären - das Curriculum SeBiLe 2.0 zielt nun darauf, dass Lehramtsstudierende zur Erfüllung dieses Auftrags fit gemacht werden", fügt Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Projektleiter*in von "Sexuelle Bildung für das Lehramt 2.0 - Lieben lernen | Lieben lehren" (SeBiLe 2.0), hinzu.

Das neue, zeitgemäße Curriculum wurde am Weltaidstag im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt und die weiteren Schritte der Zusammenarbeit zwischen Reckitt und der Hochschule Merseburg für 2024 erläutert.

Für sexuelle Sicherheit und Freiheit

Neben Projekten zur Sexualaufklärung setzte sich Reckitt mit der Marke Durex dafür ein, Themen wie Sex und verschiedene Sexualität zu enttabuisieren. Die fehlende Repräsentation, die selbst heute noch herrscht, hindert viele Menschen daran, sich selbst besser kennenzulernen und mit ihrer Sexualität auseinanderzusetzen. Deshalb ist in einer Partnerschaft zwischen Durex und dem deutschen DJ und Produzenten Frans Zimmer die gemeinsame kreierte Befreiungshymne "Intersexion" entstanden, die jeden zu ermutigen soll, seine sexuellen Vorlieben auszuleben und sein wahres sexuelles Selbst zu entdecken. Zusammen verstehen sie die Herausforderungen des realen Lebens und verfolgen ihre gemeinsame Vision von sexueller Freiheit, Menschen eine Stimme zu geben und jeden dazu zu ermutigen, den persönlichen Weg zur sexuellen Selbstbefreiung einzuschlagen.

"Wir bei Reckitt möchten vermeintlichen Tabu-Themen Raum geben, um Unsicherheiten in Bezug auf Sex zu lösen, jeden dazu ermutigen, seine Sexualität zu erkunden sowie zu einer ausführlichen Aufklärung beitragen. Ob mit der Zusammenarbeit mit der Hochschule Merseburg oder F/A/Q sowie mit Projekten wie der Partnerschaft zwischen Durex und DJ Alle Farben tragen wir unseren Teil dazu bei, eine Welt der sexuellen Sicherheit und Freiheit zu gestalten", ergänzt Roberto Pescatori.

* Durex Global Sex Survey 2022

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