Berlin. Die Rente steigt ab dem 1. Juli deutlich. Mit wie viel mehr Geld Rentnerinnen und Rentner dann rechnen können – die Übersicht.

Im dritten Jahr in Folge können sich die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland auf eine Rentenerhöhung oberhalb von vier Prozent freuen. Ab 1. Juli steigt die Rente um 4,57 Prozent. Am Mittwoch will das Bundeskabinett die Anpassung beschließen. Damit fällt die Erhöhung größer aus, als zunächst angenommen worden war. Wer eine in Deutschland durchschnittliche Rente von 1540 Euro brutto erhält, kann also mit rund 70 Euro brutto pro Monat mehr rechnen.

Mehr zum Thema:

Doch was ist mit Rentnerinnen und Rentner, die weniger Rente erhalten – oder mehr? Die Tabelle zeigt, wie viel Geld Sie erhalten:

Rente aktuellErhöhung ab 1. Juli
800 Euro36,60 Euro*
900 Euro41,10 Euro
1000 Euro45,70 Euro
1100 Euro50,30 Euro
1200 Euro54,80 Euro
1300 Euro59,40 Euro
1400 Euro64 Euro
1500 Euro68,60 Euro
1600 Euro73,10 Euro
1700 Euro77,70 Euro
1800 Euro82,30 Euro
1900 Euro86,80 Euro
2000 Euro91,40 Euro
2100 Euro96 Euro
2200 Euro100,50 Euro

*Beträge auf erste Kommastelle gerundet

Rentenerhöhung: In den nächsten Jahren dürfte das Plus geringer ausfallen

Grund für die kräftige Rentenerhöhung seien „der starke Arbeitsmarkt und gute Lohnabschlüsse“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bei der Verkündung. Zum ersten Mal gehen die Renten in Ost und West in gleichem Ausmaß in die Höhe. Die Rentenanpassung kommt durch die Erhöhung des Rentenwerts zustande, dieser steigt von 37,60 Euro auf 39,32 Euro. Für jeden Rentenpunkt, den Rentner in ihrem Arbeitsleben gesammelt haben, bekommen sie diesen Betrag.

News-Update

Wir halten Sie mit unserem Newsletter über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Auch künftig dürften die Renten steigen – aber laut aktuellem Rentenversicherungsbericht nicht mehr im Ausmaß dieses Jahres. So geht der Bericht bis 2037 von einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 2,6 Prozent pro Jahr aus – insgesamt gut 43 Prozent.

lro/dpa