Braunschweig. Die 39 Betriebe der Braunschweiger Innung bezahlen die Bepflanzung von drei Hektar Wald. Die Landesforsten hoffen auf Signalwirkung.

Mehr als 30 Aufforstungsprojekte für den Harz gibt es bereits, schätzt Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten. Nun kommt ein neues hinzu: Auf drei Hektar soll der „Tischler-Wald“ entstehen, gesponsert mit 10.000 Euro von der Tischler-Innung Braunschweig. „Als Tischler wollen wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten und zudem das Holz für die Zukunft sichern“, erklärt Christian Brosch, Chef des Braunschweiger Betriebs Brosch Haustürmanufaktur und Initiator des Projekts. „Wir haben bei unseren Mitgliedsbetrieben damit offene Türen eingerannt“, berichtet Innungs-Obermeister Matthias Lütje von der Tischlerei Pauli und Körner. „Jeder weiß ja, wie es zurzeit im Harz aussieht“, sagt Lütje.