Erfinder auf Mitmach-Messe mit Eigenkreationen

Erfinder auf Mitmach-Messe mit Eigenkreationen

Nicht nur zuschauen, sondern Hand anlegen, so lautet das Motto der "Maker Faire", die derzeit in Berlin ihre Pforten öffnet. An den knapp 200 Ständen dieser Selbermach-Messe, die in einer alten Bahnhofshalle nahe des Potsdamer Platzes aufgebaut sind, präsentierten am Freitag rund 900 Erfinder, Bastler und Selbermacher - die sogenannten Maker - ihre Kreationen. Das Zielpublikum zum Programmieren, Löten oder Nähen umfasst dabei alle Altersgruppen, berichtet Philip Steffan, der die Messe organisatorisch betreut. Und er fügt hinzu: "Und wir lernen auch dazu und holen halt immer mehr Sachen rein. Also wir haben auch jetzt dieses Jahr Handarbeit viel stärker dabei. Wir haben sehr viel mehr künstlerische Geschichten, weil wir glauben, das es eine relativ breite Geschichte ist. Drohnen kommen natürlich immer vor. Quadrocopter selber bauen, selber fliegen. Und allgemein entwickelt es sich, glaube ich, eher so immer in die Breite, weil wir immer danach gehen, was ist denn noch spannend, was passt da noch alles rein. Wir wollen eigentlich dieses ganze Selbermachen in allen seinen Facetten zeigen hier." Steffan erzählt auch, dass man beim ersten, gleichnamigen Festival vor vier Jahren in Hannover nur mit technikaffinen Tüftlern gerechnet hätte, den sogenannten Nerds. Doch dann kamen Familien mit ihren Kindern. Eine dichte Traube bildete sich am Freitag in Berlin ums Fußballfeld mit kickenden Roboterteams. Hier die Stimmen von einigen der begeisterten Besucher: "Ich finde es eigentlich ganz cool, weil hier gibt es viele Sachen, die man ausprobieren kann, die man selber sich angucken kann." "Viele interessante Themen dabei. Also ich denke mal, keiner wird hier irgendetwas vermissen." Zum zweiten Mal findet das Festival in Berlin statt. In der deutschen Gründungsstadt Hannover gab es schon vier Auflagen. Und weitere Städte sind auch bereits mit im Boot. Die erste dieser speziellen Aktiv-Messen zur Verbreitung des Do-It-Yourself-Gedankens wurde vor zehn Jahren in den USA ausgerichtet.
Sa, 01.10.2016, 15.34 Uhr

Nicht nur zuschauen, sondern Hand anlegen, so lautet das Motto der "Maker Faire", die derzeit in Berlin ihre Pforten öffnet. An den knapp 200 Ständen dieser Selbermach-Messe, die in einer alten Bahnhofshalle nahe des Potsdamer Platzes aufgebaut sind, präsentierten am Freitag rund 900 Erfinder, Bastler und Selbermacher - die sogenannten Maker - ihre Kreationen. Das Zielpublikum zum Programmieren, Löten oder Nähen umfasst dabei alle Altersgruppen, berichtet Philip Steffan, der die Messe organisatorisch betreut. Und er fügt hinzu: "Und wir lernen auch dazu und holen halt immer mehr Sachen rein. Also wir haben auch jetzt dieses Jahr Handarbeit viel stärker dabei. Wir haben sehr viel mehr künstlerische Geschichten, weil wir glauben, das es eine relativ breite Geschichte ist. Drohnen kommen natürlich immer vor. Quadrocopter selber bauen, selber fliegen. Und allgemein entwickelt es sich, glaube ich, eher so immer in die Breite, weil wir immer danach gehen, was ist denn noch spannend, was passt da noch alles rein. Wir wollen eigentlich dieses ganze Selbermachen in allen seinen Facetten zeigen hier." Steffan erzählt auch, dass man beim ersten, gleichnamigen Festival vor vier Jahren in Hannover nur mit technikaffinen Tüftlern gerechnet hätte, den sogenannten Nerds. Doch dann kamen Familien mit ihren Kindern. Eine dichte Traube bildete sich am Freitag in Berlin ums Fußballfeld mit kickenden Roboterteams. Hier die Stimmen von einigen der begeisterten Besucher: "Ich finde es eigentlich ganz cool, weil hier gibt es viele Sachen, die man ausprobieren kann, die man selber sich angucken kann." "Viele interessante Themen dabei. Also ich denke mal, keiner wird hier irgendetwas vermissen." Zum zweiten Mal findet das Festival in Berlin statt. In der deutschen Gründungsstadt Hannover gab es schon vier Auflagen. Und weitere Städte sind auch bereits mit im Boot. Die erste dieser speziellen Aktiv-Messen zur Verbreitung des Do-It-Yourself-Gedankens wurde vor zehn Jahren in den USA ausgerichtet.

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