Ein letztes Mal konzentrieren, dann feiern

Wolfsburg  Nach dem Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Köln bekommen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ihre Meisterschale überreicht.

Einmal noch konzentrieren: Die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch hat am letzten Spieltag den 1. FC Köln zu Gast.

Einmal noch konzentrieren: Die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch hat am letzten Spieltag den 1. FC Köln zu Gast.

Foto: regios24/Simka

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg dürfen sich am Sonntag richtig feiern lassen. Zuvor muss der schon feststehende Meister jedoch noch den letzten Bundesliga-Spieltag bestreiten. Die Wolfsburgerinnen empfangen den schon sicher abgestiegenen Tabellenletzten 1. FC Köln ab 14 Uhr im AOK-Stadion. Nach den letzten 90 Saisonminuten bekommt der VfL die Meisterschale überreicht.

Das letzte Heimspiel der Saison ist sportlich irrelevant: Der VfL darf nach der Partie den zweiten Titel in Folge feiern, die Kölner müssen den Gang in die 2. Liga antreten. VfL-Cheftrainer Stephan Lerch ist sich dennoch sicher, „dass die Mannschaft sehr motiviert sein wird. Wir wollen das letzte Spiel auch noch für uns entscheiden und freuen uns natürlich auch über die Übergabe der Schale. Es ist keine Selbstverständlichkeit, in dieser Liga den Titel zu gewinnen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“

Das verlorene Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon vor rund einer Woche werde bis in die Sommerpause hinein noch in seinem Kopf bleiben, verriet der Coach. „Doch es überwiegt langsam die Freude über das Double – und das wird man am Sonntag gegen Köln auch sehen können“, ist Lerch überzeugt.

Viel fehlte nicht zum zweiten Triple nach 2013. Am Ende waren im Finale der Königsklasse Faktoren, die nicht zu beeinflussen waren, wie die Verletzungen oder Alexandra Popps rote Karte, das Problem. „Ich sehe uns aber auf einem guten Weg, und wird werden Lyon im nächsten Spiel wieder vor Probleme stellen“, erklärt der VfL-Coach.

Neben der Meisterfeier werden am Sonntag nach der Partie gegen Köln aber auch noch einige Spielerinnen verabschiedet, unter ihnen auch Merle Frohms. Die 23-jährige Torhüterin wechselt nach sechs Jahren beim VfL zum Konkurrenten SC Freiburg. „Merle wird spielen, dass hat Sie sich verdient“, kündigt Lerch an.

Nach dem verlorenen Finale in der Champions League wollen die VfL-Stars glücklich und stolz ihre Meisterschaft feiern – und auch Trainer Lerch wird die Endspielniederlage für einige Momente aus dem Kopf bekommen. Danach ist Sommerpause angesagt.

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