Wolfsburg. Maximilian Arnold saß beim 2:1 gegen Leipzig erstmal nur auf der Bank. Die Klub-Verantwortlichen versuchen die Diskussion zu meiden.

Seit Saisonbeginn reißt bei Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg eine Diskussion nicht ab: Steht Maximilian Arnold als erfahrener Mann und Identifikationsfigur über allen und gehört in jedem Spiel in die Startformation? Oder liegt Chefcoach Niko Kovac richtig, der den Routinier von seiner Rotationsstrategie nicht ausnimmt und ihm immer mal wieder einen Bankplatz zuweist? Auch am vergangenen Wochenende beim 2:1-Erfolg der Wölfe über RB Leipzig durfte der 29-Jährige erst ab der 77. Minute ran. Zwar absolvierte Arnold in dieser Saison acht von zwölf Bundesligapartien über die volle Spielzeit. Doch eine Sonderstellung nimmt der Mittelfeldmann, der dem Klub seit seinem Wechsel in die U17 des VfL im Jahr 2009 treu geblieben ist, unter Kovac nicht mehr ein. In den beiden DFB-Pokalpartien bei Makkabi Berlin und gegen Leipzig gehörte Arnold schließlich auch nicht der ersten Elf an. Ein Blick auf die anderen 17 Bundesliga-Klubs zeigt: Eine vergleichbare Situation gab es in der jüngeren Vergangenheit eigentlich nur bei einem Verein.