VfL Wolfsburg: Sido und Klaas in der Videokonferenz

Wolfsburg.  Der Rapper und der Moderator spielen ein Spiel mit den ahnungslosen Teilnehmern des VfL Wolfsburg. Doch lange geht der Spaß nicht.

Kurz nach der Enttarnung: Rapper Sido mit Moderator Klaas Heufer-Umlauf (oben links) in der Marketing-Videokonferenz des VfL Wolfsburg.

Kurz nach der Enttarnung: Rapper Sido mit Moderator Klaas Heufer-Umlauf (oben links) in der Marketing-Videokonferenz des VfL Wolfsburg.

Foto: Screenshot tik

Moderator und TV-Spaßvogel Klaas Heufer-Umlauf inszeniert sich gern als Fan des VfL Wolfsburg, brachte es als solcher sogar mal als Gast in die Fußball-Talkrunde „Doppelpass“. Nun hat der gebürtige Oldenburger den Bundesligisten wieder aufs Korn genommen. In seiner Sendung „Late Night Berlin“ ließ er Rapper Sido eine Videokonferenz des VfL crashen.

In Corona-Zeiten haben viele Arbeitgeber auf Homeoffice umgestellt – so auch die Wolfsburger. Die hatten in diesem Fall eine Videokonferenz mit ihrer Marketingagentur. Unter anderem nahmen Sven Froberg, der ehemalige Kommunikations-Chef des VfL, der den Klub jetzt noch berät, und der Marketing-Leiter German Schulz daran teil – und Sido im Schlabber-Pullover mit Perücke und unter dem Synonym „Philipp Seifert“. Das Thema: die Vorstellung der neuen Trikots.

Es ist ein Spiel: Sido und Heufer-Umlauf müssen in je zwei Videokonferenzen, und wer am längsten dabei bleibt, ohne enttarnt zu werden, bekommt einen Preis. Eine „tolle Sammlermünze“ und eine Flasche Prosecco sind ausgelobt. Zudem muss der eine immer einen Auftrag des anderen ausführen. In diesem Fall soll Sido die Teilnehmer „über den grünen Klee hinaus“ loben, so Heufer-Umlauf. Eingeweiht ist stets nur einer aus der Runde, in diesem Fall Froberg, der Rest ist ahnungslos.

Warum der Moderator den VfL seinem Gast überlässt, erklärt er ganz logisch. „Ich kann da nicht anrufen, ich bin der beste Fan, das ist mein Verein, für den ich brenne“, sagt Heufer-Umlauf. Auf Nachfrage Sidos muss er jedoch zugeben, nicht zu wissen, wer gerade Trainer in Wolfsburg ist. Der Berliner Rapper legt in der Konferenz auch gleich los, lobt Schulz für das „sehr gute Briefing, von vorne bis hinten gut durchdacht, wirklich gute Arbeit“, sagt der 39-Jährige.

Kurz darauf behauptet Sido, er habe Gänsehaut „von dem, was wir hier tun“. Doch wirklich lange hält er danach nicht mehr durch. Nach einer Minute und 14 Sekunden wird er enttarnt. „Du hast Sido in unser Meeting eingeladen, oder was geht ab?“, fragt einer der Teilnehmer in die Runde. Dann taucht Heufer-Umlauf im Hintergrund auf und schickt noch ein „Gut Kick“ an alle – mit diesem Gruß hatte sich der 36-Jährige auch 2016 bei seinem legendären Auftritt im „Doppelpass“ verabschiedet.

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