Azzaoui führt die U23 des VfL zum Sieg

Wolfsburg.  Die Profileihgabe des VfL glänzt in der Wolfsburger Reserve als Vorbereiter und Vollstrecker beim 3:0 in der Fußball-Regionalliga gegen Lüneburg.

Ismail Azzaoui (Mitte) machte in der Reserve des VfL ein starkes Spiel beim 3:0 gegen den Lüneburger SK Hansa.

Ismail Azzaoui (Mitte) machte in der Reserve des VfL ein starkes Spiel beim 3:0 gegen den Lüneburger SK Hansa.

Foto: Helge Landmann / regios24

Profileihgabe Ismail Azzaoui hat die U23 des VfL Wolfsburg zum Sieg über den Lüneburger SK Hansa geführt: Der junge Belgier war der Mann des Spiels beim 3:0 (3:0) gegen den zuvor in sechs Spielen in Folge unbesiegten LSK.

Dem Team war vom Start weg anzumerken, dass es die Scharte des 1:4 bei Altona 93 auswetzen wollte. „Man hat der Mannschaft die kleine Krise nicht angemerkt. Sie hat nach den durchwachsenen Leistungen eine super Reaktion gezeigt“, lobte VfL-Trainer Rüdiger Ziehl sein Team. Der 21-jährige Azzaoui führte die Mannschaft an – und war an den entscheidenden Szenen unmittelbar beteiligt: Erst legte er einen tollen Pass von John Iredale mit viel Übersicht auf Mamoudou Karamoko quer, der nach 16 Minuten das 1:0 erzielte. Dann war Azzaoui nach einem gescheiterten Klärungsversuch der Gäste selbst erfolgreich (38.). Auch ansonsten lief so ziemlich jeder Angriff über den Belgier. „Ismail war wirklich sehr aktiv. Er hat auch in vielen Situationen einfacher als sonst gespielt. Vorher war das zu kompliziert, aber diesmal hat er ein gutes Maß gefunden, wann er in Dribblings gehen kann“, lobte Ziehl den Mann des Tages.

Keine 60 Sekunden nach dem zweiten VfL-Tor schnürten die Grün-Weißen den Sack bereits zu. Anton Stach steckte auf Karamoko durch, der auf 3:0 erhöhte. Bis auf die Chancenverwertung stimmte alles beim VfL II. „Ich war nicht sauer, da ich wusste, dass ich noch ein Tor mache“, erklärte Karamoko, als er über eine liegengelassene Chance vor seinem zweiten Treffer sprach. Von dem Umschaltspiel, das die Lünburger zuvor ausgezeichnet hatte, war bis dahin nicht zu sehen. „Wir haben in Halbzeit 1 nichts zugelassen“, freute sich Ziehl.

Für Stabilität sorgte auch Jannes Heuer, den sein Coach als Rechtsverteidiger statt in der Dreierabwehrkette auf den Rasen geschickt hatte. „Die Idee war, in der Defensive für Stabilität zu sorgen. Allerdings hatte Jannes auch gute Aktionen in der Offensive“, so Ziehl.

In der zweiten Hälfte ließen es die Hausherren etwas ruhiger angehen. Lüneburg kam jetzt auch zu Chancen, die jedoch nicht zum Torerfolg führten. Der VfL II blieb dabei weiterhin gefährlich. Allerdings schafften es die Wolfsburger nicht, noch weitere Tore nachzulegen. „Alle müssen vor dem Tor noch zulegen. Wir hatten Chancen auf einen vierten, fünften oder sechsten Treffer“, lautete der einzige Kritikpunkt von Ziehl. Doch unter dem Strich zeigte seine Mannschaft endlich wieder eine konzentrierte Leistung.

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