U23 des VfL empfängt das Team der Stunde

Wolfsburg.  Der Wolfsburger Regionalligist will mit einem Sieg im Heimspiel gegen den Lüneburger SK Hansa die Altona-Blamage vergessen machen.

In der Offensive lief für Luca Horn (rechts) und das U23-Team des VfL zuletzt längst nicht wunschgemäß. Die Mannschaft traf zu selten, kassierte bei Altona 93 sogar eine überraschende 1:4-Niederlage.

In der Offensive lief für Luca Horn (rechts) und das U23-Team des VfL zuletzt längst nicht wunschgemäß. Die Mannschaft traf zu selten, kassierte bei Altona 93 sogar eine überraschende 1:4-Niederlage.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Die Mannschaft der Stunde ist zu Gast: Die U23-Fußballer des VfL Wolfsburg empfangen am Samstag (13 Uhr) in der Regionalliga Nord den Lüneburger SK Hansa.

Nach der 1:4-Blamage bei Altona 93 und der verlorenen Tabellenführung will VfL-Trainer Rüdiger Ziehl mit seiner Elf wieder drei Punkte einfahren. „Unter der Woche war nicht nur die Analyse der Partie gegen Altona angesagt, sondern die der letzten vier Spiele. Die haben wir, bis auf die Partie gegen Drochtersen, alle sehr ähnlich bestritten“, sagt Ziehl.

Für Samstag erwartet der VfL-Trainer „eine Reaktion“ seiner Mannschaft. Wichtig sei, dass sie ihre Leistung über die vollen 90 Minuten abruft. Nicht wie zuletzt gegen Altona, als die „Jungwölfe“ führten, schließlich aber noch vier Gegentreffer hinnehmen mussten. Eine konstante Leistung wird auch gegen die Lüneburger wichtig sein. Sie gewannen fünf ihrer letzten sechs Ligaspiele und belegen derzeit den fünften Tabellenplatz.

„Sie sind definitiv die Überraschungsmannschaft“, sagt Ziehl. „Sie verteidigen sehr gut aus einer Fünfer-Abwehrkette heraus und schalten bei Ballgewinn extrem schnell nach vorne um. Auf diese Weise haben sie schon sehr viele Tore erzielt“, lobt Ziehl den kommenden Gegner. Dieses Umschaltspiel gilt es für die Grün-Weißen zu unterbinden. Dazu sind volle Konzentration und Einsatz gefragt. „Wir müssen Einsatzbereitschaft in den Zweikämpfen an den Tag legen. Man kann dem Gegner auch mal etwas weh tun und muss nicht immer alles spielerisch lösen“, fordert Ziehl von seiner Mannschaft ein. Einsatz und Wille helfen jedoch nicht, wenn am Ende die Torchancen nicht genutzt werden. „Gegen Altona hätten wir einfach früher die Tore machen müssen“, hadert Ziehl.

Einer, der den „Jungwölfen“ in den jüngsten Spielen gut zu Gesicht gestanden hätte, ist John Yeboah. Nachdem das Offensivtalent an VVV Venlo verliehen wurde, gewann der VfL II nur zwei der letzten fünf Spiele. „Man kann nur spekulieren, ob John das ein oder andere Tor gemacht hätte. Er hat sicherlich seine Qualität bei uns bewiesen, aber wir sind auch mit unserem jetzigen Kader zu ausreichend Chancen gekommen. Die Qualität in der Mannschaft ist da“, betont Ziehl.

Eine wichtige Rolle könnte wieder Julian Justvan spielen. Der 21-Jährige fiel zwei Wochen mit einer Blessur am Fuß aus. „Julian war im letzten Jahr wichtig für uns und hat auch in diesem Jahr bereits seine Qualität gezeigt. Und das sogar auf einer für ihn ungewohnten Position“, so Ziehl. Justvan lief als rechter Außenverteidiger auf, ist aber gegen den LSK als offensiver Mittelfeldmann zu erwarten. Laut Ziehl sind Iba May und Davide Itter, die seit einigen Tagen wieder mit dem Team trainieren, Optionen für den Kader.

VfL II – Lüneburger SK Hansa

Samstag 13 Uhr

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder