Wolfenbüttel. MTV/BG siegt beim Hagener SV dank hervorragender Dreier-Quote und verteidigt die Tabellenführung in der 1. Basketball-Regionalliga.

Am Ende hatte sich der Favorit durchgesetzt, doch es war ein hartes Stück Arbeit. Die Basketballerinnen der MTV/BG Wolfenbüttel holten einen 74:60 (21:21, 18:13, 15:17, 20:9)-Sieg beim Schlusslicht Hagener SV und behaupteten damit die Spitze der Regionalliga-Tabelle. Den Erfolg sicherten sich die Gäste beim Aufsteiger mit einem Wahnsinnslauf in den letzten Minuten.

Super Dreier-Quote für MTV/BG Wolfenbüttel

Zunächst gingen die Gastgeberinnen voran, führten im ersten Viertel mit 13:7. „Wir haben nicht so verteidigt, wie wir es eigentlich können. Ab da haben wir uns aber herangerobbt“, berichtete MTV/BG-Coach Andreas Hundt. Ausschlaggebend für den Aufschwung war auch eine gute Ausbeute bei den Dreipunktwürfen. „Wir haben im gesamten Spiel unglaublich gut getroffen. Die Dreier haben uns immer wieder am Leben gehalten“, erklärte Hundt. Dabei verteilten sich die getroffenen Dreier gleich aufs halbe MTV/BG-Team: Ida Bikker, Veronika Slazyk, Indranil Pabst, Anna-Lena Sprenger und Jasmin Conrad versenkten Würfe von „Downtown“.

In der 16. Minute hatten sich die Gäste erstmals etwas abgesetzt, führten mit 5 Zählern – einen Vorsprung, den sie in die Halbzeitpause retteten. Im dritten Viertel schmolz dieser Mini-Vorsprung aber wieder dahin. „Es war insgesamt eine sehr umkämpfte Partie“, berichtete der MTV/BG-Coach. In der 29. Minute führte Hagen mit 50:49, bevor erneut MTV/BG in Führung ging.

Starker Lauf zum Ende sorgt für deutliches Ergebnis

Doch auch im letzten Abschnitt kamen die Gastgeberinnen wieder heran, verkürzten auf 59:60. „Dann hat Hagen eine Auszeit genommen. Da haben wir unser System voll darauf ausgerichtet, unsere Dreier-Schützinnnen freizuspielen“, verriet Hundt die Taktik der Gäste, die komplett aufging. Ida Bikker traf direkt zwei Distanzschüsse. Auf der anderen Seite ließ das MTV/BG-Team nichts mehr zu. Die Folge: Die Wolfenbüttelerinnen legten in den letzten sechs Minuten der Partie einen 14:1-Lauf hin und machten somit das Ergebnis am Ende etwas deutlicher.

„Es war ein Kampfspiel. Es ist aber gut, so ein Spiel zu gewinnen, bei dem nicht alles von selbst läuft. Der Gegner war richtig stark besetzt und hat eine gute Partie abgeliefert“, sparte Hundt auch nicht mit dem Lob für das Schlusslicht, das diesmal – anders als im bisherigen Saisonverlauf – mit voller Kapelle angetreten war.

MTV/BG: Bikker 11/2 Dreier, Bosse 10, Conrad 6/2, Geilhaar 1, Huellemeier 2, Kordis 4, Lingnau 3, Pabst 12/3, Slazyk 13/3, Sprenger 8/2, Stapel 4.