Wolfenbüttel. Die Ü40-Basketballer und -Basketballerinnen der MTV/BG Wolfenbüttel reisen nach Berlin zur norddeutschen Meisterschaft.

In Berlin treffen sich am Wochenende die besten Ü40-Basketballer des Nordens: Am Samstag und Sonntag spielen die Männer um den Titel des norddeutschen Meisters, die Frauen nur am Sonntag. An beiden Tagen ist MTV/BG Wolfenbüttel mit einer Mannschaft vertreten. Sowohl die Männer als auch die Frauen hatten sich als Vize-Niedersachsenmeister für die jetzt anstehenden Titelkämpfe in der Bundeshauptstadt qualifiziert. Ein zweiter Platz würde dort genügen, um das Ticket zur deutschen Meisterschaft zu lösen.

Für die Männer geht das Turnier am Sonntag nur weiter, wenn sie ins Halbfinale einziehen. „Das ist das Ziel“, sagt MTV/BG-Spieler Christian Schiebold, er erklärt aber auch: „In Berlin gegen Berliner Mannschaften zu spielen, ist immer ein Brett.“ Diese Teams können meist auf einen riesigen Pool an Spielern zurückgreifen – darunter auch ehemalige Nationalspieler. Gleich zum Auftakt geht es um 10 Uhr gegen die BG Zehlendorf. „Es wird gemunkelt, dass Heiko Schaffartzik dort mitspielt“, sagt Schiebold, der sich die besten Siegchancen für sein verletzungsgeschwächtes Team gegen PSV Schwerin (14.15 Uhr) ausrechnet. Um 16 Uhr treten die Wolfenbütteler noch gegen den BBC Halle an. In der Endrunde am Sonntag könnten Alba Berlin, WSG Fürstenwalde, Rasta Vechta und Winsen Hoppers warten.

Bei den Frauen ist das Programm deutlich kürzer: Für das MTV/BG-Team, das als Spielgemeinschaft mit der SpVgg Halchter/Linden und mit Eintracht Braunschweig antritt, stehen nur zwei Spiele an. Um 13.30 Uhr geht‘s gegen den Osnabrücker TB, direkt im Anschluss steigt die Partie gegen den TuS Neukölln. „Dass wir zwei Spiele direkt nacheinander haben, könnte ein Problem werden. Wir sind ja ein relativ altes Team, haben auch einige Ü50-Spielerinnen dabei“, erklärt MTV/BG-Spielerin Rica Eichler. Gegen Osnabrück hatten die Wolfenbüttelerinnen bei der Niedersachsenmeisterschaft knapp verloren. „Da haben wir auf jeden Fall noch eine Rechnung offen“, sagt Eichler. Ansonsten lautet die Zielsetzung der Wolfenbüttelerinnen: „Spaß haben und verletzungsfrei bleiben.“