VfB Fallersleben erwartet Top-Team aus Mörse

Wolfsburg.  Fußball-Bezirksliga 1 A: FC-Coach Mohammed Rezzoug rechnet mit einem „Hin und Her“ gegen Wendschott.

Lion Kriczak (links) und der VfB Fallersleben empfangen die TSG Mörse, der WSV Wendschott (rechts Luca Nazare-Vaz) reist zum 1. FC Wolfsburg.

Lion Kriczak (links) und der VfB Fallersleben empfangen die TSG Mörse, der WSV Wendschott (rechts Luca Nazare-Vaz) reist zum 1. FC Wolfsburg.

Foto: LARS LANDMANN / regios24

Zwei Wolfsburger Duelle stehen am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga an: Zum einen reist die TSG Mörse nach einer spielfreien Woche zum VfB Fallersleben, außerdem empfängt der 1. FC Wolfsburg den noch ungeschlagenen Aufsteiger WSV Wendschott.

Staffel A: VfB Fallersleben – TSG Mörse (So., 14.30 Uhr). Die TSG zähle trotz ihrer etwas unerwarteten Auftaktniederlage in Barnstorf für VfB-Trainer Lars Ebeling nach wie vor zu den Favoriten der Staffel. Neben dem TSV Hillerse und dem SV Barnstorf verfüge Mörse über „die vielleicht beste Mannschaft“. Dennoch stellt der Coach der Hoffmannstädter klar: „Wir müssen mit allem dagegenhalten, was wir haben, fußballerisch und körperlich, werden uns aber nicht nur hinten reinstellen. Grundsätzlich glaube ich, dass beide Mannschaften Fußball spielen können und das auch wollen.“

Wie sich die Partie gestaltet, hänge auch davon ab, ob in Fallersleben auf Kunst- oder Naturrasen gespielt wird, vermutet Ebeling. „Sollten wir auf Kunstrasen spielen, wird es für die Zuschauer ein gutes Spiel werden“, ist er überzeugt. Mit Johannes Laux hat der VfB-Trainer dabei auch seinen zuletzt privat verhinderten Kapitän wieder mit an Bord.

„Nicht ganz so einfach“ sei die Personalsituation derweil bei der TSG Mörse, gibt Trainer Marco Ament zu. „Wir werden aber eine schlagkräftige Truppe beisammen haben.“ Ament erwarte ab davon mutig agierende Gegner. „Sie hatten einen guten Start und werden viel Selbstvertrauen haben. Fallersleben wird uns alles abverlangen und wir werden an unsere Grenzen gehen müssen“, ist er überzeugt.

Staffel B: 1. FC Wolfsburg – WSV Wendschott (So., 15 Uhr). FC-Trainer Mohammed Rezzoug erwartet „ein absolutes Hin und Her“ im Duell mit dem Aufsteiger. „Wir müssen die guten Phasen von Wendschott überstehen und unsere eigenen ausnutzen.“ Leichter gesagt als getan, denn: „Lässt du Wendschott das Spiel machen, bekommst du Schwierigkeiten, weil sie sehr spielstark und gefährlich im Abschluss sind. Das gilt es zu unterbinden.“ Untermauert werden Rezzougs Warnungen von den bisherigen Resultaten des WSV. Gegen die SV Gifhorn kassierte Wendschott erst in der Nachspielzeit den Ausgleich (2:2), beim FC Brome siegte der Neuling souverän mit 3:0.

„Unser Ziel muss es sein, die Köpfe freizubekommen und aus unseren Fehlern zu lernen“, stellt der FC-Trainer mit Blick auf seine Elf klar, die in der Vorwoche bei der SV Lauingen Bornum erneut einen 2:0-Vorsprung verspielte. „Wir müssen lernen, einen Vorsprung besser zu verwalten. Wendschott ist außerdem noch mal ein anderes Kaliber.“

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