Landesligist HG Elm ist zurück am Ball und in der Sporthalle

Groß Lafferde.  In einem Testspiel gegen Verbandsligist Groß Lafferde sieht Trainer Reckel gute Ansätze.

Christopher Fock.

Christopher Fock.

Foto: Henrik Bode / regio-press

Die neue Handball-Saison startet Anfang September – die Grundlagen werden jetzt schon gelegt. Seit zwei Wochen ist Landesligist HG Elm wieder im Training und hat am Mittwoch sein erstes Testspiel beim Verbandsligisten MTV Groß Lafferde gespielt.

Das Ergebnis von 36:40 aus Sicht der Gäste war dabei zweitrangig. Für die Mannschaft von Daniel Reckel bedeutet der Test gegen den eine Liga höher spielenden Gegner die erste Möglichkeit, den Ball wieder in die Hände zu nehmen. „Wir haben in den ersten zwei Wochen der Vorbereitung viel Zeit auf dem Sportplatz verbracht und im athletischen Bereich gearbeitet. Erst ein Tag vor dem Testspiel kam der Ball dazu“, so Reckel, der vor allem von dem Tempo in der ersten Partie der Saisonvorbereitung begeistert war. „Da war richtig Pfeffer drin, beide Teams haben Schnelligkeit an den Tag gelegt“, so Reckel. So erklären sich auch die 76 Tore, die in 60 Minuten gefallen sind. „Meine Mannschaft hat es dabei verstanden, gegen die robuste Abwehr immer wieder Lücken zu finden“, so Reckel. Dabei trat die HG Elm mit einem Rumpfteam ohne etatmäßigen Kreis- und ohne zwei Rückläufer an und war dem Gegner somit vor allem körperlich unterlegen. „Ich bin aber alles in allem sehr zufrieden mit dem Test. Es waren sehr gute Ansätze zu sehen und wir dürfen nicht vergessen, dass wir ganz am Anfang der Trainingszeit sind“, so Reckel.

In der kommenden Woche wird es noch ein Testspiel gegen Reckels alten Verein Ehmen geben, dann bekommen die Spieler noch einmal anderthalb Wochen Urlaubspause und anschließend beginnt die heiße Vorbereitungsphase. „Meine Spieler haben einen Trainingsplan an der Hand, anhand dem sie sich auch in der freien Zeit fit halten können.“ Bis zur Saison geht es neben dem Konditionsaufbau auch darum, taktische und spielerische Elemente einzustudieren. „Es wird eine Mischung aus beidem. Es geht vor allem darum, Abläufe zu verinnerlichen und die Technik zu verbessern“, erklärt Reckel.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder