Handball-Regionsoberliga

Fortuna Lebenstedt holt vierten Sieg in Serie

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Fortunas Florian Kaulen (in Rot) ist gegen die SG Zweidorf/Bortfeld II richtig heiß gelaufen: 12 Tore standen am Ende auf seinem Konto. 

Fortunas Florian Kaulen (in Rot) ist gegen die SG Zweidorf/Bortfeld II richtig heiß gelaufen: 12 Tore standen am Ende auf seinem Konto. 

Foto: Stefan Lohmann / regios24

Salzgitter.  Der Regionsoberliga-Spitzenreiter setzt sich gegen die Landesliga-Reserve von Zweidorf/Bortfeld durch. Thiede und Luchse unterliegen.

Der SV Fortuna Leben­stedt bleibt auch im zweiten Spiel des neuen Jahres in der Handball-Regionsoberliga der Männer ungeschlagen und baut seine Erfolgsserie auf vier Spiele aus. Gleichzeitig verteidigen die Fortunen ihre Tabellenführung in der Staffel 2. Viktoria Thiede und die HSG Liebenburg-Salzgitter müssen hingegen Niederlagen hinnehmen.

Staffel 1

MTV Braunschweig IV – Viktoria Thiede 29:26 (14:12). War der Start des Spiels noch ausgeglichen, zog der ungeschlagene Tabellenführer aus Braunschweig Mitte der ersten Halbzeit zwischenzeitlich auf sechs Tore davon (13:7, 21.). „Bei uns haben sich zu viele einfache Fehler eingeschlichen“, begründete Thiedes Trainer Andreas Wichmann den Spielverlauf. Einige Umstellungen im Spiel der Gäste bewirkten dann aber eine Wende. Durch einem 5:0-Lauf waren die Thieder in der 28. Minute beim Stand von 12:13 aus ihrer Sicht plötzlich wieder auf ein Tor dran am Favoriten. Zur Halbzeit waren es dann zwei Tore Rückstand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang sogar der Ausgleich zum 15:15 (35.). Allerdings schlichen sich dann wieder Fehler ins Viktoria-Spiel ein, was die Braunschweiger zu einer zwischenzeitlichen 21:16-Führung (46.) nutzten. „Und wieder haben wir es geschafft, den Rückstand aufzuholen“, lobte Wichmann die Moral seiner Jungs. In den letzten Spielminuten wogte die Partie hin und her. Die Thieder verpassten es jedoch, den Ausgleich zu erzielen. So setzte sich der Spitzenreiter schlussendlich mit 29:26 durch. „Wir waren heute kein bisschen schlechter als Braunschweig, aber wir haben leider zu viele technische Fehler gemacht und uns so um den Lohn der harten Arbeit gebracht. Dennoch können wir einiges an positiven Dingen aus diesem Spiel mitnehmen“, so Wichmann.

Thiede: Hanuschik, N. Müller – Hecker 8 Tore, Mertens 4, Frank 4/1 Siebenmeter, Hoinza 3, Brase 2, Heinemann 2/1, Hilse 1, Ranwig 1, Meyer 1, Ritter, F. Müller.

Staffel 2

Fortuna Lebenstedt – SG Zweidorf/Bortfeld II 35:27 (19:10). Die Zuschauer in der Gymnasium-Sporthalle am Fredenberg sahen eine ausgeglichene Anfangsphase. Nach 13 Minuten stand es 7:7. Dann zogen die Hausherren das Tempo an und innerhalb von fünf Minuten auf 13:7 davon. Zur Halbzeit stand es gar 19:10. „In der zweiten Halbzeit haben wir im Angriff zu unkonzentriert abgeschlossen und in der Deckung zu wenig zugepackt“, erklärte Teamsprecher An­dré Reich den weiteren Spielverlauf. Die Gäste nutzten die Schwächen der Fortunen, um noch einmal etwas heranzukommen. Sie konnten den Rückstand allerdings nicht auf unter vier Tore verringern. „Am Ende haben wir einen verdienten Sieg eingefahren“, sagte Reich. Überragender Spieler bei den Fortunen war Florian Kaulen, der allein 12 Tore erzielte und in 6 von 6 Versuchen von der Siebenmeterlinie erfolgreich war.

Fortuna: Klages, Thiele – Kuchnia 7, Brückner 4, Schoof 3, Schlechtinger 4, Cyron, Seifert, Kraus, Wild, Reich 3, Graf 2, Tartler, Kaulen 12/6.

HSG LiSa – SV Stöckheim 26:29 (15:12). Für die HSG ging es darum, die Hinspielniederlage (28:41) vergessen zu machen. Und die Luchse waren bis zur Pause auch auf dem besten Weg dahin, führten sie doch mit drei Toren Vorsprung (15:12). Diese Führung war in der 44. Minute allerdings passé. Die Gäste glichen zum 19:19 aus und lagen wenig später erstmals in Front (20:21). Vier Minuten vor dem Ende glichen die Hausherren noch einmal aus (24:24), mussten in den Schlussminuten allerdings ihrem kleinen Aufgebot Tribut zollen. „Uns ist hinten raus schlichtweg die Puste ausgegangen. Aber wir haben gezeigt, dass wir mithalten können“, so Spieler Fabian Matthes.

HSG LiSa: Klinke, Jahn – Hämpke, Matthes 4, Klubach, Downar 4, Manczak 4, Fürst 10/5, Reske 4, von Cisewski.

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