Glinde. Die Bohle-Keglerinnen aus der Fuhsestadt verlieren in der Bundesliga gegen den deutschen Meister und das Tabellenschlusslicht.

Mit zwei Niederlagen haben die Bohle-Keglerinnen der SG Peine einen ernüchternden letzten Bundesliga-Spieltag in diesem Jahr erlebt. Dabei wollte der Aufsteiger aus der Fuhsestadt gegen den amtierenden deutschen Meister SG Union Oberschöneweide und das Tabellenschlusslicht Schwarz-Weiß Berlin unbedingt Zählbares mit nach Hause nehmen. Durch die beiden verlorenen Spiele in Glinde bei Hamburg verbringen die Peinerinnen den Jahreswechsel auf dem vorletzten Tabellenplatz, ehe der nächste Punktspieltag am 21. Januar 2024 stattfindet. In Delmenhorst trifft das Team auf die SG Bremerhaven und Grün-Weiß Cuxhaven.

Beide gegnerischen Mannschaften kamen auf den für uns unbekannten Bahnen in Glinde einfach besser zurecht.
Kerstin Falldorf, Sportwartin und Spielerin der SG Peine

Das Spiel gegen den aktuellen Titelträger aus Oberschöneweide (Berlin) ging trotz einer glänzend aufspielenden Kerstin Falldorf mit 4542:4575 Holz verloren. Für die Peinerinnen spielten Svenja Schade (884:918 Holz), Petra Hadrys (905:915), Viviane Christiansen (898:912), Susanne Wichmann (904:895), Kerstin Falldorf (932:913) und Jessica Strupat (903:917). Und auch in der zweiten Partie lief es für die Peinerinnen nicht nach Plan, weil Gegner Schwarz-Weiß Berlin einen Traumstart erwischte.

Nach den ersten vier Starterinnen lag Peine bereits mit 66 Holz im Rückstand. Die Schlussachse wehrte sich kräftig, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Es spielten Svenja Schade (872:911), Petra Hadrys (906:906), Viviane Christiansen (898:893), Susanne Wichmann (882:915), Jessica Strupat (902:898) und Kerstin Falldorf (913:893). Letztlich lautete das Ergebnis 4523:4501 für Berlin. „Wir wurden für unseren Aufwand leider nicht belohnt. Beide gegnerischen Mannschaften kamen auf den für uns unbekannten Bahnen in Glinde einfach besser zurecht“, sagte die enttäuschte Sportwartin Kerstin Falldorf.