Peine. Peines Oberliga-Handballerinnen beschließen das Jahr mit Spielen gegen drei Topteams. Am Samstag haben sie den Northeimer HC zu Gast.

Zum Jahresende kommt es für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine knüppeldick. Drei Spiele stehen noch auf dem Programm, dreimal muss das Team von Trainer Daniel Reckel gegen Topteams der Liga ran. Die größten Chancen, in diesem Jahr noch Pluspunkte zu verbuchen, erhalten die Jahn-Frauen an diesem Samstag (17.30 Uhr), wenn sie in der Silberkamphalle den überraschend starken Northeimer HC empfangen, der acht seiner 13 Saisonspiele gewonnen hat – unter anderem zum Saisonauftakt mit 25:23 gegen die Peinerinnen.

MTV Vater Jahn Peine besetzt das Ende eines breiten Oberliga-Mittelfeldes

„Gegen Northeim Punkte zu holen, ist für uns eher machbar als in den beiden noch folgenden Spielen“, sagt Jahn-Coach Reckel. Am darauffolgenden Donnerstag treten die Peinerinnen zum Nachholspiel beim Tabellenzweiten Eintracht Hildesheim an, ehe sie das Jahr am 9. Dezember mit der Partie beim verlustpunktfreien Überflieger-Team SV Altencelle abschließen. „In diesen beiden Spielen sind wir auf keinen Fall favorisiert“, ordnet Reckel die Kräfteverhältnisse ein, die sich im Oberliga-Tableau deutlich ablesen lassen. Ganz oben thront der designierte Drittliga-Aufsteiger Altencelle, gefolgt von Eintracht Hildesheim, dem TV Hannover-BadenstedtII und der HSG Hunte-Aue Löwen. Am Ende des breiten Mittelfeldes stehen die Peinerinnen, die nach ihrem spät erzielten 25:25 gegen die Hunte-Aue Löwen mit nun neun Punkten dastehen.

Northeim hat uns mit einfachen Kreuzungen vor echte Probleme gestellt. Wir haben uns auseinanderziehen lassen. Das darf uns am Samstag nicht wieder passieren.
Daniel Reckel, Jahn-Trainer, warnt davor, gegen Northeim die Fehler aus dem Hinspiel zu wiederholen

Der Northeimer HC dagegen sei ein für seine Mannschaft schlagbarer Gegner. Das habe das Hinspiel gezeigt, so Reckel. Nur wenige Dinge müsse seine Mannschaft im zweiten Aufeinandertreffen besser machen als bei der 23:25-Hinspielniederlage. „Unsere Abwehr stand damals nicht gut. Northeim hat uns mit einfachen Kreuzungen vor echte Probleme gestellt. Wir haben uns auseinanderziehen lassen“, erinnert sich Reckel und mahnt: „Das darf uns am Samstag nicht wieder passieren.“ Luft nach oben sieht Peines Trainer auch in der Offensive. „Im Hinspiel haben wir extrem viele Torchancen vergeben“, erzählt Reckel. Seine Spielerinnen hätten immer wieder die Komfortzone der NHC-Torfrau anvisiert. „Teilweise hat sie die Bälle einen halben Meter von ihrem Körper abgewehrt. Wir müssen dieses Mal präziser abschließen.“

Personell sieht es bei den Peinerinnen wieder etwas besser aus. Die zuletzt Erkrankten haben ihre Erkrankungen abgeschüttelt. Lena Bührig (Schichtdienst) konnte unter der Woche nicht trainieren, sie wird aber am Samstag dabei sein. Jennifer Hüsing unterzog sich zu Wochenbeginn einer Meniskus-OP und fällt für den Rest des Jahres aus.