Kreis Peine. Die B-Junioren verlieren in der Landesliga mit 2:4. Auch Vecheldes U17 unterliegt, während die A-Junioren ein starkes Spiel abliefern.

Mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten haben die A-Junioren-Fußballer von Arminia Vechelde ihren Mittelfeldplatz in der Landesliga gefestigt. Geduldig kam das Team von Trainer Murat Güzel gegen die zweitbeste Offensive der Staffel zum Erfolg. Niederlagen gab es dagegen in der Landesliga eine Altersklasse tiefer für die Arminia und Staffelkonkurrent VfB Peine.

A-Junioren, Landesliga

Arminia Vechelde – Eintracht Northeim 2:1 (0:1). Tore: 0:1 (8.), 1:1 Louis Bytyqi (54.), 2:1 Carl Dummer (79.).
Den frühen Gegentreffer beantworteten die Vechelder mit viel Druck auf das Northeimer Tor. „In der gefährlichen Zone agierten wir allerdings oft zu kompliziert“, bedauerte Arminia-Trainer Murat Güzel, der drei gute Ausgleichschancen zählte. Unter anderem traf Kapitän Phil Brand die Latte. So mussten die Vechelder bis nach der Pause warten, ehe das 1:1 fiel. Nach einer Flanke von Mikail Yücel legte sich Bennett Bytyqi den Ball im Strafraum zurecht und traf. Auch danach hatten die Arminen den Fuß auf dem Gaspedal – die Geduld lohnte sich: Carl Dummer setzte sich stark im Eins-gegen-Eins durch und traf aus spitzem Winkel. Northeim kam zwar noch einige Male gefährlich vor das Vechelder Tor, doch Keeper Ömer Güzel ließ mit starken Paraden keinen Treffer mehr zu. „Es war ein Topspiel und hat richtig Spaß gemacht“, urteilte Trainer Murat Güzel.

B-Junioren, Landesliga

BSC Acosta – Arminia Vechelde 5:0 (3:0). Tore: 1:0 (14.), 2:0 (17.), 3:0 (20.), 4:0 (41.), 5:0 (60.).
Vecheldes Trainer Lars Habelmann haderte mit der Höhe der Niederlage: „Das war unnötig. Wir haben eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Wochen gezeigt. Umso ärgerlicher ist es, dass uns das Spiel in sechs unglücklichen Minuten aus der Hand geglitten ist.“ In der Defensive habe die Arminia zu viel zugelassen und war in der Offensive nicht konsequent genug. Eine Sache macht dem Coach aber Mut für die abschließenden beiden Spiele der Hinrunde: „Wir haben zu keinem Zeitpunkt aufgehört, gegen physisch starke Braunschweiger alles reinzuwerfen.“

SCU SalzGitter – VfB Peine 4:2 (3:1). Tore: 1:0 (6.), 1:1 Enis Kamberi (13.), 2:1 (19.), 3:1 (35.), 4:1 (53.), 4:2 Brindar Kafi (80.+3).
Damit gespielt werden kann, tauschten die Peiner das Heimrecht, und ließen direkt wieder ihre Auswärtsschwäche aufblitzen. Zwar glich der VfB die frühe Führung der Salzgitteraner schnell aus, geriet aber danach mit 1:4 in Rückstand, ehe in der Nachspielzeit noch etwas Ergebniskosmetik durch Brindar Kafi erfolgte. Nach zuvor fünf Treffern in acht Spielen verdoppelten die Hausherren aus Salzgitter-Bad den Stand ihres Torekontos nun beinahe. „Der Gegner war nicht eindeutig besser. Von den vier Toren haben wir ihm drei aufgelegt“, berichtete der Peiner Trainer André Lau, dessen Team im Aufbauspiel viele Fehler machte. Der Ausgleich zum 1:1 – Jian Aydemir legte für Enis Kamberi auf – sei zwar gut herausgespielt gewesen, letztlich sei es aber keine gute Leistung der Peiner gewesen. „Es kann zur Pause schon noch höher stehen“, sagte Lau.