Bortfeld. Die SG-Handballerinnen gewinnen das wichtige Spiel gegen Verfolger HSG Osnabrück deutlich mit 32:19. Angriff muss geduldiger werden.

Wichtiger Heimsieg für die Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld. Gegen die HSG Osnabrück spielten die Drachen eine starke zweite Hälfte und setzten sich letztlich deutlich mit 32:19 (15:12) gegen den Tabellenvorletzten der Oberliga durch. „Es war auch für die Köpfe sehr wichtig, mal wieder ein Spiel zu gewinnen“, sagte SG-Trainer Gundolf Deterding nach dem erst dritten Saisonsieg im elften Spiel. Er habe eine geschlossen starke Mannschaftsleistung gesehen. Vor allem in der Deckung mit der abermals starken Torhüterin Franziska Rother wusste der Gastgeber zu glänzen.

In der Offensive waren wir zwar noch zu oft zu ungeduldig. Wir hatten aber das Glück, dass diese Würfe trotzdem drin waren.
Gundolf Deterding, Trainer der SG Zweidorf/Bortfeld in der Handball-Oberliga

Allerdings benötigten die Drachen Zeit, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Nachdem das Team in der 8. Minute mit zwei Treffern in Rückstand geriet (2:4), drehte es danach die Verhältnisse um: Vier Tore in Serie brachten eine 6:4-Führung, die die Drachen in der Folge nicht mehr abgaben. Bis zum 8:9 blieb die HSG Osnabrück, die vor der Saison ihren Kader wegen vieler Abgänge mit Spielerinnen aus der Regionsoberliga auffüllen musste, auf Tuchfühlung, ehe die SG Zweidorf/Bortfeld die Führung bis zur Pause immerhin auf 15:12 erhöhte.

Starke Deckung begünstigt die Offensive der SG Zweidorf/Bortfeld

So richtig legten die Gastgeberinnen aber erst in der zweiten Hälfte los. Fünf Tore in Serie brachten die komfortable 20:12-Führung ein, die sie bis zum Ende des Spiels noch weiter ausbauten. Die Deckung stand noch besser als im ersten Abschnitt und sorgte dafür, dass die Drachen über die erste und zweite Welle regelmäßig zum Torerfolg kamen. „In der Offensive waren wir zwar noch zu oft zu ungeduldig. Wir hatten aber das Glück, dass diese Würfe trotzdem drin waren“, erklärte Deterding, dessen Team in der zweiten Hälfte lediglich sieben Gegentore kassierte.

SG Zweidorf/Bortfeld: Rother, Willmann – Harms 10 Tore, Hoffmann 7, Zakrzewski 5, Timmermann 3, Buhle 3, Litzius 2, Kamp 1, Gehrmann 1, Leisering, Karger, Lönnecke. Filipczak.