Groß Lafferde. Dem Handball-Verbandsligisten gelingt gegen den MTV Braunschweig II der so wichtige zweite Saisonsieg.

„Der Druck war riesengroß, die Erleichterung ist nun ebenfalls riesengroß.“ So reagierte Dennis Bühn, Trainer des Handball-Verbandsligisten MTV Groß Lafferde, auf den 25:22 (15:11)-Heimsieg seiner Mannschaft über den MTV Braunschweig II. Im siebten Spiel dieser Saison war es erst der zweite doppelte Punktgewinn für die Lafferder. „Wir mussten unbedingt gewinnen“, betonte Bühn. „Wir wollen unbedingt so schnell wie möglich in Richtung Tabellenmittelfeld klettern.“ Eine ähnliche „Stress-Saison“ wie die vorherige, in der die Lafferder in der Abstiegszone herumdümpelten, soll in dieser Spielzeit vermieden werden, betonte Bühn.

Groß Lafferde macht hinten dicht

Dessen Mannschaft legte gegen Braunschweig einen Fehlstart hin. Nach 10 Minuten stand es 2:5. Doch die Groß Lafferder berappelten sich. Braunschweigs Rückraumachse fand weniger Lücken als gewünscht, der Lafferder Verbund stellte die Räume geschickt zu. Und dass hinter der von Tim Kamradt und Maximilian Rudnik bestens organisierten Abwehrreihe Torhüter Bennet Stanitzek einen Sahnetag erwischte, entpuppte sich als weiterer Pluspunkt. In der Offensive setzte Bühn auf seine dynamischen Eins-gegen-Eins-Spieler Sören Reuter, Nico Gottsknecht, Julian Fischer sowie Niklas Fellmann. „Diese Jungs haben einen richtig guten Job gemacht“, betonte Bühn. So gut, dass seine Mannschaft beim 8:8 (19. Minute) ausgeglichen und beim 15:10 (29.) eine komfortable Führung herausgeworfen hatte.

Marcel Waschke setzt den umjubelten Schlusspunkt

Von diesem Polster lebten die Groß Lafferder in Durchgang 2, in dem die Gäste einige Spieler mit Drittliga-Erfahrung einwechselten. Über 20:15 (42.) und 23:18 (54.) blieb es für die Gastgeber bei der komfortablen Führung, die erst in der Schlussminute auf zwei Tore (22:24) schmolz. Das letzte Wort und den letzten Wurf hatte schließlich Lafferdes Marcel Waschke, der mit dem Schlusssignal zum umjubelten 25:22-Endstand traf.

MTV: Stanitzek, Maushake – Knittel 2, Rudnik, Fischer, Gottsknecht 3, Winkler 2, Krusch 1, Kamradt 6, Zellmann 3, Waschke 7, Reuter 1.