Barmke. Die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV Barmke kommen in ihrem zweiten Test nicht über ein torloses Remis gegen den Oberligisten hinaus.

Mit einer Woche Verspätung absolvierten die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV Barmke ihr zweites Testspiel auf dem Weg zum Start der zweiten Saisonhälfte beim TuS Büppel am 17. März. Die längst nicht in Bestbesetzung angetretenen Barmkerinnen zeigten sich gegenüber der 1:11-Klatsche bei Hertha BSC vor zwei Wochen hinsichtlich des Einsatzwillens deutlich verbessert, blieben im Angriff aber ohne Durchschlagskraft und trennten sich torlos vom Oberligisten TSV Limmer.

Die Partie gegen den Tabellenfünften der Oberliga Ost war eine Woche zuvor wegen eines Gas-Lecks im Vereinsheim des TSV Barmke abgesagt worden. Im zweiten Anlauf am Sonntag entwickelte sich nun die erwartet zähe Partie auf dem schwer zu bespielenden B-Platz. „Limmer stand sehr tief. Wir hatten gefühlt 90 Prozent Ballbesitz und waren wohl 80 Minuten in der gegnerischen Hälfte“, berichtete Barmkes Trainerin Mandy Heidemann. Doch das genügte ihrem Team nicht, um die Gäste zu bezwingen. „Der Wille war da, wir haben auch die Zweikämpfe viel besser angenommen als im ersten Test“, konstatierte Heidemann.

Den Barmkerinnen fehlen in der Offensive Kreativität und Mut

Bis zum gegnerischen Strafraum sei der Ball oftmals auch gut durch die eigenen Reihen gelaufen. Dann aber fehlten den Barmkerinnen, die unter anderem infolge einer Grippewelle ohne etliche Stammkräfte auskommen mussten, aber die Kreativität, um Limmers Bollwerk aufzubrechen, und „der Mut, auf dem rutschigen, holprigen Rasen auch mal aus der zweiten Reihe abzuziehen“, sagte Barmkes Trainerin. Im gesamten Spielverlauf seien „vielleicht zwei, drei Abschlüsse wirklich gefährlich“ gewesen, sagte Heidemann, die sich insgesamt noch „etwas mehr Dynamik gewünscht“ hätte.

Die Gäste lauerten ihrerseits auf Barmker Abspielfehler und schnelle Konter daraus – und hätten in Halbzeit 1 durchaus sogar in Führung gehen können. Aus einem Ballgewinn heraus schaltete Limmer schnell um und versuchte, die noch etwas weit vor ihrem Tor stehende Jana Tauer zu überwinden. Barmkes Keeperin kam aber gerade noch so mit den Fingerspitzen an den Ball und lenkte ihn gegen die Torlatte. „Die übrigen Gegenstöße Limmers haben wir aber praktisch alle schnell abgelaufen und die Gefahr gebannt“, merkte Heidemann an.