Lengede. Der Fußball-Landesligist FC Türk Gücü Helmstedt gewinnt zwar erneut gegen einen unterklassigen Gegner, offenbart aber auch Schwächen.

Der FC Türk Gücü Helmstedt hat auch den dritten Test gegen einen unterklassigen Gegner für sich entschieden: Auf dem Kunstrasenplatz in Lengede setzte sich der Fußball-Landesligist mit 4:2 (2:1) gegen das Kreisliga-Topteam VfB Peine durch. „Phasenweise habe ich gute Ansätze gesehen, auch im letzten Drittel“, konstatierte Türk Gücüs Trainer René Cassel.

Eine dieser Phasen, von denen er sprach, waren die ersten 20 Minuten, in denen die Helmstedter klar tonangebend waren. Und das schlug sich auch in Zahlen nieder: Volkan Öztürk erzielte per Foulstrafstoß das frühe 1:0 (8.). Acht Minuten später traf Semih Kurtoglu nach toller Vorarbeit von Omid Ataie zwar nur die Latte, doch Frederic Krecklow staubte zum 2:0 ab.
In der 19. Minute gab es erneut Foulstrafstoß für Türk Gücü: Kurtoglu scheiterte jedoch, und es gab einen Bruch im Spiel der Cassel-Elf, die sich prompt das 1:2 durch Dicle Arvis (24.) einfing – es war zugleich der Pausenstand.

Zwei Helmstedter Traumtore nach Wiederbeginn

Im zweiten Durchgang benötigten die Helmstedter diesmal eine deutlich längere Anlaufzeit, schlugen dann aber zweimal sehenswert aus der Distanz zu. Öztürk traf aus rund 30 Metern zum 3:1 (65.), Kurtoglu netzte aus 25 Metern ein. Das 2:4 durch Zana Darwish (84.) fiel nach einem Eckstoß.

„Es war zwar eine kleine Steigerung im Vergleich zum letzten Spiel. Wir haben dem Gegner aber zu viel Raum gelassen“, befand Coach Cassel, der mit dem Defensivverhalten nur bedingt zufrieden war. „Unsere Zuteilung bei Standards war echt wild. Da haben wir zu viel zugelassen.“ Insgesamt sei noch Luft nach oben.

Tore: 0:1 Öztürk (8./FE), 0:2 Krecklow (16.), 1:2 Arvis (24.), 1:3 Öztürk (65.), 1:4 Kurtoglu (74.), 2:4 Darwish (84.).