5:2 in Gifhorn: Türk Gücü ist „angekommen in der Liga“

Helmstedt.  Fußball-Bezirksliga 1 B: Das Endergebnis in der Partie von Türk Gücü bei der SV Gifhorn entspricht nicht unbedingt dem Spielverlauf.

Mit zwei Toren hatte Adil Eser (links) großen Anteil am ersten Saisonsieg des FC Türk Gücü bei der SV Gifhorn (re.).

Mit zwei Toren hatte Adil Eser (links) großen Anteil am ersten Saisonsieg des FC Türk Gücü bei der SV Gifhorn (re.).

Foto: Jens Semmer / regios24

Lange Zeit stand das Spiel auf Messers Schneide, ein Sieger war nicht vorhersehbar. Am Ende setzte sich der FC Türk Gücü Helmstedt in der Fußball-Bezirksliga 1 B aber beim Dritten der Vorsaison, der SV Gifhorn, doch noch deutlich mit 5:2 (1:1) durch.

Das Spielgeschehen gestaltete sich weitgehend ausgeglichen, in der ersten Halbzeit hatten aber die Gastgeber mehr und auch die besseren Chancen. Ein Kopfball von Arben Biboski strich aber am Tor vorbei (12. Minute), dann scheiterten innerhalb von einer Minute sowohl Biboski als auch Nick Raupers am jeweils stark reagierenden Helmstedter Keeper Sven Wittkop. Bei den Gästen fehlte zunächst noch die Präzision bei den Pässen in die Tiefe. „Die Jungs waren nach der Niederlage in der vergangenen Woche etwas verunsichert, das hat man gemerkt“, sagte Türk Gücüs Coach Göksah Beser, der zunächst „den Jungs, die auch die gesamte Vorbereitung mitgemacht haben“, sein Vertrauen schenkte.

Einer von ihnen dankte es Beser mit einem sehenswerten Treffer: Adil Eser, ohnehin einer der auffälligsten Akteure bei den Gästen, schlenzte die Kugel aus rund 23 Metern über Gifhorns Torwart hinweg ins Netz (18.). Die SVG antwortete aber prompt mit einer starken Kombination, die Wayne Rudt zum Ausgleich veredelte (19.). Gifhorns Torwart Moritz Krenz (gegen Maurice Friehe) und der Pfosten (bei einem indirekten Freistoß von Wayne Rudt) bewahrten die Teams jeweils vor dem Pausenrückstand.

Sekunden nach Wiederbeginn zappelte der Ball dann im Netz: Biboski brachte die Gifhorner mit 2:1 in Front. Nun schlug aber Türk
Gücü sofort zurück: Masirullah Omarkhiel verwertete einen langen Ball von Mihai Orbu zum 2:2. „Heute haben wir wieder Fußball gespielt, sind oft schnell mit zwei Kontakten zum Abschluss gekommen“, lobte Beser auch mit Blick auf die weiteren Tore. Sowohl Esers zweitem Treffer (65.) als auch den Toren von Eren Kocak in der Schlussphase gingen sehenswerte, schnelle Kombinationen voraus. „Der Sieg war ein erster Schritt, jetzt sind wir richtig angekommen in der Bezirksliga“, sagte Türk Gücüs Trainer.

Tore: 0:1 Eser (18.), 1:1 Rudt (19.), 2:1 Biboski (46.), 2:2 Omar­khiel (48.), 2:3 Eser (65.), 2:4, 2:5 Kocak (82., 87.).

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