Vordorf und SVG: Vereint im Sinnen auf Wiedergutmachung

Vordorf.  Dem TSV Vordorf wäre in der Fußball-Bezirksliga 1 B ein Remis gegen die SV Gifhorn genug – die Eyßelheider wollen aber drei Punkte entführen.

Nach der unnötigen Niederlage gegen Lupo Martini II wollen Jan Haufe und der TSV Vordorf wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Nach der unnötigen Niederlage gegen Lupo Martini II wollen Jan Haufe und der TSV Vordorf wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Am vergangenen Wochenende mussten sowohl der TSV Vordorf als auch die SV Gifhorn in der Fußball-Bezirksliga 1 B Rückschläge verdauen: Die Papenteicher verloren 1:2 gegen Lupo Martini II, die Eyßelheider unterlagen Türk Gücü Helmstedt mit 2:5. „Beide haben zuletzt ihr Heimspiel verloren und werden nun auf Wiedergutmachung aus sein“, sagt dementsprechend Vordorfs Trainer Heinz-Günter Scheil vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag (14.30 Uhr).

Scheil sieht die Niederlage gegen die Lupo-Reserve als Fingerzeig dafür, „dass wir uns selbst wieder einnorden müssen. Vielleicht haben wir nach den guten Ergebnissen im Bezirkspokal und dem Sieg zum Liga-Auftakt in Helmstedt den Gegner zuletzt etwas unterschätzt“, so der TSV-Coach. Das werde seiner Mannschaft, davon ist er indes überzeugt, gegen die Gifhorner aber sicher nicht passieren, „denn wir wissen, dass sie unter anderem mit Lukas Grega und Wayne Rudt über große offensive Qualitäten verfügen. Da die SV für mich nach wie vor ein Kandidat für ganz oben in der Tabelle ist, ist es unser Ziel, wie in der letzten Saison einen Punkt mitzunehmen“, gibt Scheil vor.

Die Gifhorner gehen derweil „zurzeit personell auf dem Zahnfleisch“, verdeutlicht Spielertrainer Tino Gewinner. Insbesondere in der Defensive drückt der Schuh. Dennoch reisen sie nach Vordorf, um ihr bislang nur mit einem Pünktchen dekoriertes Konto weiter aufzuhübschen. Gewinner bleibt gelassen: „Vielleicht weckt das ja so eine ,Jetzt-erst-recht-Mentalität’ bei uns. Wir haben nach dem 2:2 in Wendschott nicht alles schöngeredet, und nach dem 2:5 gegen Türk Gücü war auch nicht alles schlecht.“ Aufgrund der Ergebnisse nur Schwarz und Weiß zu sehen, sei nicht der richtige Weg, das verdeutlicht er mit Blick auf die (kurze) Tabelle – und mit einem Augenzwinkern: „Die einen sagen, wir stehen auf einem Abstiegsplatz, die anderen sagen, wir haben nur drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer.“

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