Adenbüttel Rethens Defensive sucht die nötige Stabilität

Rethen.  Fußball-Bezirkspokal – Gruppe 13: Vor allem in der Verteidigung will sich die FSV Adenbüttel Rethen gegen Calberlah nun besser präsentieren.

Im Hinspiel hatte Landesligist Calberlah (li. Kevin Brodöhl) nur zu Beginn Probleme mit der FSV (re. Julian Brokmann) und siegte letztlich mit 4:0.

Im Hinspiel hatte Landesligist Calberlah (li. Kevin Brodöhl) nur zu Beginn Probleme mit der FSV (re. Julian Brokmann) und siegte letztlich mit 4:0.

Foto: Jens Semmer / regios24

Das erste Duell liegt gerade einmal zehn Tage zurück, am Mittwoch (19 Uhr, Sportplatz Adenbüttel) kommt es in der Bezirkspokal-Gruppe 13 zum zweiten Aufeinandertreffen zwischen der FSV Adenbüttel Rethen und dem Fußball-Landesligisten SV GW Calberlah.

Die Gäste hatten im Hinspiel etwas Anlaufzeit gebraucht, nach dem 1:0-Führungstreffer durch Nico Ahrens in der 17. Minute aber an Sicherheit gewonnen und noch einen souveränen 4:0-Erfolg eingefahren. Die FSV würde das Ergebnis dieses Mal natürlich gern etwas angenehmer gestalten. Dafür müsste sie allerdings die zu einfachen Gegentore wie im Hinspiel verhindern. „Calberlah hatte fast immer dieselbe Spieleröffnung mit langen Diagonalbällen von der halbrechten oder halblinken Abwehrposition. Das hätten wir besser verteidigen müssen“, hatte FSV-Trainer Michael Horst nach der Partie gesagt.

Die Motivation, etwas besser zu machen, dürften jedoch auch die Calberlaher mitbringen, die am Sonntag durch einen sehr späten Gegentreffer zwei Punkte in Vordorf liegen ließen (2:2). Spielerisch, so SVC-Coach Stefan Timpe, habe seine Mannschaft in Halbzeit 2 wenig falsch gemacht. „Aus meiner Sicht haben wir verdient mit 2:1 geführt, wir waren nach der Pause deutlich dominanter. Und ich bin überzeugt, dass das 2:2 nicht gefallen wäre, wenn wir das Spiel zu elft hätten beenden können“, schob Timpe nach. Nachdem er bereits alle Wechseloptionen gezogen hatte, konnte Justus Linke verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen – und ist wohl auch für die Partie in Adenbüttel keine Option.

Timpe: „Wir werden ohnehin wieder rotieren, einige Spieler haben nach längeren Urlauben noch etwas Nachholbedarf, sie sollen Spielpraxis sammeln.“ Das ändere indes nichts daran, „dass wir auch dieses Spiel gewinnen wollen“, betont der SVC-Trainer. Gelingt den Grün-Weißen dies, bleibt das Rennen um den Gruppensieg definitiv weiter offen.

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