Radprofi Sven Redmann träumt vom Nachwuchstrikot

Braunschweig.  Beim letzten Bundesliga-Rennen fällt am Wochenende die Entscheidung. Das Bergspektakel fordert den 19-Jährigen.

Für den jungen Profi-Rennradfahrer Sven Redmann steht in dieser Saison wohl nur noch ein Rennen an.

Für den jungen Profi-Rennradfahrer Sven Redmann steht in dieser Saison wohl nur noch ein Rennen an.

Foto: Nina Wallenborn / oh

Das voraussichtliche letzte echte Rennen des Jahres steht für Profi-Radfahrer Sven Redmann am Wochenende an. Nach der Absage der Drei-Länder-Meisterschaften in Luxemburg geht es für den Sportler des Kölner Teams Dauner-Akkon beim finalen Bundesliga-Rennen unter anderem um das begehrte violette Trikot des besten Nachwuchsfahrers.

Derzeit führt der 19-Jährige die Wertung der jungen Fahrer an, in der Gesamtwertung ist er Fünfter. Doch der letzte Streich vor der Winterpause hat es in sich. Das Liga-Rennen ist gleichzeitig die deutsche Meisterschaft am Berg. „Ich will meine Position verteidigen und das Trikot gewinnen“, stellt der aus Salzgitter stammende Sportler klar. Der ehemalige RSV-23-Fahrer hat in seinem ersten Jahr als Jungprofi viele achtbare Ergebnisse erzielt. Nach einem kleinen Tief zuletzt strotz er nun wieder vor Tatendrang – zumal danach erst einmal Pause angesagt ist.

Sven Redmann – Bis nach dem Anstieg muss er beißen

Für vier Wochen will Redmann sein Fahrrad dann mal in die Ecke stellen. „Ein bisschen abschalten für das Wintertraining, das dann folgt“, erklärt er. Mehrere Hundert Kilometer will er dann an Wochenenden strampeln, dazu täglich nach der Arbeit so viel trainieren wie möglich. Für den Dezember ist ein kurzes Trainingslager auf Mallorca geplant, um der Kälte in Deutschland zu entfliehen und bei optimalen Bedingungen zu üben. Doch zunächst steht das Saisonfinale in Auenstein an. Der bergige Kurs hält einen fiesen Anstieg bereit. „Wenn ich den überstehe und dranbleibe, habe ich gute Chancen, mein Trikot zu behalten“, ist sich Redmann sicher.

Seine Teamkollegen haben bereits angekündigt, ihm auf dem Weg zu einem möglichen Triumph helfen zu wollen. Und auch Redmann will für einen Mitstreiter, der in der Sprintwertung ganz vorn dabei ist, in die Bresche springen. Dafür, weiß Redmann, gilt es, sich noch einmal durchzubeißen.

Seine Zukunft ist indes bereits gesichert. Er besitzt einen langfristigen Vertrag bei seinem Team. Darüber hinaus ist jedoch noch vieles unklar. Doch Redmann geht einen Schritt nach dem anderen – das war bislang erfolgversprechend.

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