Sympathieträgerin kehrt zu Eintracht Lionpride zurück

Braunschweig.  Harriet Ottewill-Soulsby steigt nächste Woche mit Braunschweigs Zweitliga- Basketballerinnen in Training ein.

Die Britin Harriet Ottewill-Soulsby bei ihrem besten Offensivspiel für Eintracht Lionpride gegen Alba Berlin. Nun kehrt die 24-Jährige nach Braunschweig zurück.

Die Britin Harriet Ottewill-Soulsby bei ihrem besten Offensivspiel für Eintracht Lionpride gegen Alba Berlin. Nun kehrt die 24-Jährige nach Braunschweig zurück.

Foto: Florian Kleinschmidt / Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Wie die Leidensgenossen aus den Hallensportarten können es auch Eintrachts Zweitliga-Basketballerinnen kaum erwarten, dass die Sporthallen wieder geöffnet werden. Nächste Woche soll es so weit sein, und das Lionpride steht in den Startlöchern. Mit dabei ist auch die Britin Harriet Ottewill-Soulsby, die ihren Vertrag in Braunschweig verlängert hat und somit die erste Verpflichtung für die nächste Saison ist.

Wann diese Spielzeit starten wird, ist wegen der Corona-Krise noch völlig offen. „Aber wir wollen die Gelegenheit nutzen, in den nächsten Wochen die athletischen Grundlagen zu legen, bevor es in die Sommerferien geht“, sagt Manager Sven Rosenbaum. Sobald es von den Behörden erlaubt wird, will Trainer Christian Steinwerth mit den deutschen Eintracht-Spielerinnen und Ottewill-Soulsby unter Beachtung aller Hygiene- und Abstandsvorschriften ins Individualtraining einsteigen.

Defensiv eine Wand

„Ich freue mich, weiterhin mit Coach Christian trainieren zu dürfen. Ich kann noch viel von ihm lernen“, sagt die 24 Jahre alte Britin, die mit ihren Eltern in Hamburg lebt. In der alten Saison, bei deren Abbruch im März die Braunschweigerinnen Tabellenführer der Nordstaffel waren, kam sie im Schnitt auf 8,4 Punkte und 6 Rebounds. In ihrem besten Spiel im Löwinnen-Dress erzielte sie gegen Alba Berlin 24 Punkte. Und in der Verteidigung war die 1,90-Meter-Riesin ohnehin eine Wand, an der viele Gegenspielerinnen abprallten.

„Über die Rückkehr von Harriet sind wir sehr froh“, sagt Steinwerth. „Wir trauen ihr den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung zu und wollen nun auch im Angriff noch mehr auf sie bauen.“

Verpflichtung für die Identifikation

Auch für die Teamchemie sei die Rückkehr der „tollen Persönlichkeit“ und auch bei den Fans beliebten Centerin ein großer Gewinn, fügt der Trainer an. Ottewill-Soulsby macht sich mit ihrer offenen, zugänglichen Art schnell Freunde und besucht in Braunschweig auch schon mal die Nachbarn zum Kaffeetrinken. „So etwas hilft extrem, wenn man Identifikation schaffen will“, ergänzt Rosenbaum.

Und das wollen sie bei Eintracht. Deshalb hofft der Manager, bald melden zu können, dass die vielen Braunschweiger Eigengewächse, als deren Stütze die Britin ebenfalls zurückgeholt wurde, dem Team nun auch treu bleiben auch wenn es wegen des Vetos zweier Erstligisten gegen eine Empfehlung der Ligaführung mit der angestrebten Rückkehr ins Oberhaus nicht geklappt hatte. Beim Trainingsstart nächste Woche sind jedenfalls erstmal alle dabei.

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