Ex-Profi Lucas Gertz ist Motivator und Vorbild

Braunschweig.  Die U16-Basketballer der Löwen starten in die Jugend-Bundesliga. Es geht darum, den positiven Trend fortzusetzen.

Zu den Basketball Löwen U16 gehören in dieser Saison: (von links) Co-Trainer Lucas Gertz, Franz Köhli, Jan Hartmann, Milio Stein, Vincent Sprotte, Josh Tlusty, Niklas Hartmann, Elias Heitmann, Luca Hammerl, Linus Römer (Kapitän), Jona Schmitz, Jannis Nielandt, Kolja Brecht, Luca Schmidt, Arion Bytyqi und Co- Trainer Matthias Möckel. Es fehlen auf dem Bild Cheftrainer Maxim Hoffmann, Florian Fitz und Erik Klein-Neerken

Zu den Basketball Löwen U16 gehören in dieser Saison: (von links) Co-Trainer Lucas Gertz, Franz Köhli, Jan Hartmann, Milio Stein, Vincent Sprotte, Josh Tlusty, Niklas Hartmann, Elias Heitmann, Luca Hammerl, Linus Römer (Kapitän), Jona Schmitz, Jannis Nielandt, Kolja Brecht, Luca Schmidt, Arion Bytyqi und Co- Trainer Matthias Möckel. Es fehlen auf dem Bild Cheftrainer Maxim Hoffmann, Florian Fitz und Erik Klein-Neerken

Foto: Verein

Die Basketballer der Junior Löwen U16 wollen einen weiteren Schritt nach vorne machen. Nach einer schwachen Saison 2017/18 gelang ihnen bereits vorige Spielzeit eine Steigerung. Es wurden fünf Siege in der Jugend-Bundesliga (JBBL) eingefahren. Dennoch stand am Ende der sportliche Abstieg. Das wurde aber über eine erfolgreiche Qualifikationsrunde korrigiert.

„Vorrangiges Ziel bleibt es, die Jungs zu verbessern und für die Nachwuchs-Bundesliga vorzubereiten“, sagt Coach Maxim Hoffmann und meint damit den Sprung in die eigene U19. Dennoch wolle man natürlich mehr als die fünf Siege verbuchen und den Klassenerhalt diesmal ohne Qualifikationsturnier auf sportlichem Wege erreichen, sprich den positiven Trend der abgelaufenen Saison konsequent fortsetzen.

Harte Arbeit soll sich auszahlen

Die Leistungsträger – das haben auch die Testspiele gezeigt – sind Aufbauspieler Jannis Nielandt, Flügel Luca Hammerl und Aufbau Linus Römer. Aber auch andere haben im Sommer hart gearbeitet und sich verbessert – zum Beispiel Elias Heitmann. Einige Akteure wie Florian Fitz spielen erst seit eineinhalb Jahren Basketball. Fitz kam aus dem Hockeysport dazu und lernte schnell um.

Namhaftester Zugang ist kein Spieler, sondern Ex-Profi Lucas Gertz als Co-Trainer. Das Braunschweiger Eigengewächs, das es bis in den Bundesliga-Kader der Löwen schaffte (2011 bis 2016) und zuletzt für die abgestiegenen Herzöge Wolfenbüttel in der 2. Bundesliga ProB spielte, hat seine Karriere vorerst wegen seines Psychologiestudiums beendet. Hoffmann und den 26-Jährigen verbindet seit Jahren eine Freundschaft. „Lucas wollte auf diesem Weg im Leistungssport bleiben. Für die Jungs ist das eine tolle Motivation, von einem Profi-Basketballer zu lernen“, sagt Hoffmann. In Matthias Möckel steht Hoffmann ein zweiter Assistent zur Verfügung. Der Wolfenbütteler Trainer ist das Bindeglied für die Jungs, die aus der Lessingstadt kommen.

Die ersten Drei erreichen Play-offs

Der Spielmodus hat sich nicht verändert. Die ersten drei Teams der jeweiligen Vorrundengruppe kommen in die Play-offs. Für die anderen geht es in einer Relegationsgruppe weiter. Dort bekommen die beiden besten Teams ebenfalls ein Play-off-Ticket. Die anderen müssen in einer Play-down-Runde um den Ligaverbleib kämpfen.

„Es wird eine schwere Vorrunde. Wir haben mit Phoenix Hagen und den Young Rasta Dragons aus Vechta zwei ganz starke Teams dabei“, sagt Hoffmann, der am Fototermin krank passen musste.

Los geht es für die kleinen Löwen am Sonntag um 11.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen UBC Münsterland in der neuen Spielstätte der Sporthalle des CJD Braunschweig an der Georg-Westermann-Allee. Dort wird auch die U19 auflaufen. An der alten Spielstätte, also in der Tunica-Halle, wird der Löwen-Nachwuchs keine Punktspiele mehr austragen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder