Eintracht plant nach drittem Corona-Fall um

Braunschweig.  Eintracht Braunschweig hat Glück im Unglück. Auch der dritte positiv auf Corona getestet Spieler trainierte zuletzt nicht mit dem Zweitligisten.

Das Foto zeigt eine Szene vom Trainingsauftakt im Januar 2019. Auf so engen Kontakt verzichtet die Eintracht in den nächsten Tagen.

Das Foto zeigt eine Szene vom Trainingsauftakt im Januar 2019. Auf so engen Kontakt verzichtet die Eintracht in den nächsten Tagen.

Foto: Philipp Ziebart/BestPixels.de

Der dritte Corona-Fall bei Eintracht Braunschweig hat die Planungen beim Fußball-Zweitligisten ein stückweit nach hinten verschoben. Die Mannschaft um Cheftrainer Daniel Meyer behält ihr kontaktloses Trainingsprogramm aufgrund des dritten positiv getesteten Spielers bis mindestens Dienstag bei. Dann erfolgen die nächsten routinemäßigen Tests.

Eintrachts Vorbereitung auf den Karlsruher SC ist nicht gestört

Der infizierte Profi zeigt laut Vereinsangaben keinerlei Symptome und gehörte wie die zwei erkrankten Spieler aus der vergangenen Woche zum Kreis der Verletzten, der zuletzt nicht an den Teamtrainings teilgenommen hat. Alle weiteren Tests waren am Wochenende negativ. „Wir haben Glück im Unglück, denn die infizierten Spieler hatten kaum Kontakt mit der Mannschaft, so dass die Infektionen für das übrige Team keine Auswirkungen haben“, sagt Peter Vollmann, Geschäftsführer Sport. Aufgrund der langen Woche, bedingt durch die Länderspielpause, ist der Verzug in der Vorbereitung auf das Spiel gegen den Karlsruher SC am Samstag (13 Uhr) im Eintracht-Stadion nicht weiter dramatisch, beteuert er.

Vollmann will die Begegnung gegen den Tabellenfünfzehnten nicht zum Big-Point-Spiel ausrufen. „Aus sportlicher Sicht wäre es gut, das Spiel zu gewinnen. Aber nur weil sich der KSC in der gleichen Tabellenregion wie wir befindet, entscheidet diese Partie am achten Spieltag noch nicht über den Klassenerhalt“, bekräftigt der 62-Jährige. Gleichwohl würde ein erneutes Erfolgserlebnis dem Aufsteiger guttun. Grundvoraussetzung dafür wäre das Ausbleiben weiterer Corona-Fälle. Die könnten je näher das Spiel rückt für eine Absage sorgen. Das würde den guten Lauf der Eintracht jäh unterbrechen – und den Fußballern womöglich in Terminnöte und eine höhere Belastung bescheren.

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