Zwei Corona-Fälle bei Eintracht Braunschweig

Braunschweig.  Eintracht Braunschweig meldet zwei Corona-Fälle. Die Spieler nahmen zuletzt nicht am Training teil. Training geht in Kleingruppen weiter.

Das Team von Eintracht Braunschweig trainiert vorerst nicht

Das Team von Eintracht Braunschweig trainiert vorerst nicht

Foto: Darius Simka/regios24 / regios24

Jetzt hat es auch Eintracht Braunschweig erwischt. Nach positiven Corona-Tests bei anderen Fußball-Zweitligisten wie dem 1. FC Heidenheim, den Würzburger Kickers oder Fortuna Düsseldorf meldete auch der Aufsteiger am Donnerstagvormittag zwei infizierte Spieler.

Die obligatorischen Tests hatten am Mittwoch das Ergebnis zu Tage gebracht. Anschließend begaben sich nicht nur die zwei positiv auf Covid-19 getesteten Akteure, sondern auch zwei weitere Spieler und zwei Mitglieder des Funktionsteams, die als Kontaktpersonen ersten Grades galten, vorsorglich in Quarantäne.

Meyer hofft auf normales Training an Montag bei Eintracht Braunschweig

Glück für die Eintracht: Beide Spieler klagen nicht über irgendwelche Symptome und nahmen aufgrund von Verletzungen zuletzt nicht am Trainingsbetrieb teil. Um wen es sich genau handelt, machte die Eintracht keine Angaben. Alle übrigen Testergebnisse der Spieler und des Funktionsteams waren am Mittwoch negativ. Dennoch verzichteten die Blau-Gelben auf ihr Testspiel bei Bundesligist Arminia Bielefeld – eine Vorsichtsmaßnahme. Allerdings sei die Absage ein wenig schade, befand Eintrachts Chefcoach Daniel Meyer: „Weil wir den Jungs, die zuletzt wenig Einsatzzeiten hatten, Spielpraxis geben wollten. Das wäre ein Bonus gewesen, der nun leider wegfällt.“

Wie es weitergeht, will die Eintracht in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig erörtern.

Heute stehen planmäßig die nächsten Coronatests an. Anschließend wird die Mannschaft als Vorsichtsmaßnahme von sich aus ein kontaktloses Lauftraining in Kleingruppen absolvieren. Vonseiten der Gesundheitsbehörde ist es allen Spielern und Trainern gestattet, am Training teilzunehmen, die nicht als Kontaktperson eins oder zwei gelten. Diejenigen, die der zweiten Gruppe angehören, müssen den Einheiten bis zur Auswertung der Corona-Tests der ersten Gruppe fernbleiben. Für die Kontaktpersonen ersten Grades sowie die Infizierten ist ein Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb erst nach Ablauf der Quarantänezeit möglich, teilte die Pressestelle der Stadt auf Anfrage unserer Zeitung mit. Für die anderen Spieler soll es bald wie gehabt weitergehen.

„Wir wollen die Jungs noch einmal richtig belasten, fürs Wochenende erhalten sie dann individuelle Pläne“, erklärte Meyer. „Ich gehe jetzt erstmal davon aus, dass wir Anfang nächster Woche in eine mehr oder weniger normale Vorbereitung auf die Begegnung starten können. Das hängt natürlich von den weiteren Testergebnissen ab.“ Die Hoffnung, dass es bei zwei Fällen bleibt, ist groß. Am Samstag in einer Woche steht das Heimspiel gegen den Karlsruher SC an (13 Uhr).

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