Grizzlys Wolfsburg atmen im Fall Machacek erleichtert auf

Wolfsburg  Der Kader des Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg füllt sich wieder. Der "Warrior" hatte Glück im Unglück.

Ein "Warrior" kennt keinen Schmerz: Assistenz-Kapitän Spencer Machacek (vorn) könnte den Grizzlys bereits am Mittwoch in Bremerhaven wieder zur Verfügung stehen.

Ein "Warrior" kennt keinen Schmerz: Assistenz-Kapitän Spencer Machacek (vorn) könnte den Grizzlys bereits am Mittwoch in Bremerhaven wieder zur Verfügung stehen.

Foto: Darius Simka/Regios24

Einen Cut an der Hüfte hatte sich Grizzlys-Stürmer Spencer Machacek am Sonntag beim 5:4 n. V. in Düsseldorf zugezogen. Eine Schlittschuhkufe hatte den "Warrior" (zu deutsch: Krieger) erwischt. Doch die Verantwortlichen des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten gehen nicht von einem längerem Ausfall aus. Der droht jedoch einem anderen.

Möglich, dass Machacek bereits am Mittwoch (18.30 Uhr, live bei Magenta Sport) im Auswärtsspiel in Bremerhaven wieder dabei ist. Die Schnittwunde wurde genäht. Der Kanadier geht am Dienstag testweise im Training aufs Eis.

WM-Duo zurück in der Heimat

In der Nacht zu Dienstag kehrten auch die beiden Wolfsburger WM-Fahrer aus Kanada zurück. Steven Raabe und Jan Nijenhuis hatten dort mit der deutschen U20-Nationalmannschaft an der Junioren-Weltmeisterschaft teilgenommen . Im Viertelfinale war beim 1:2 gegen Mitfavorit Russland Endstation. Während Verteidiger Raabe alle Partien hatte bestreiten können, war Nijenhuis nach einer während der Reise erlittenen Corona-Infektion wie acht Teamkollegen lange in Quarantäne gewesen. Der Stürmer kam erst im Viertelfinalmatch zum Einsatz. Wenn das Duo grünes Licht vom Wolfsburger Gesundheitsamt bekommt, könnte es mit nach Bremerhaven fahren.

Noch keine Option für das Nord-Duell ist Angreifer Sebastian Furchner (Oberkörperverletzung). Der Kapitän sagt: "Es geht besser, aber es dauert noch." Auch bis zum übernächsten Match eine Woche später gegen Düsseldorf könnte es eng werden. Immerhin kann er schon etwas trainieren: "Zumindest alles, was keine Schmerzen verursacht. Es wird täglich besser."

Sorgen um Bittner

Langsamer als bei "Furchi" geht es für Dominik Bittner voran. Der Verteidiger hatte sich bereits Anfang Dezember eine Muskelverletzung im Bauchbereich zugezogen und gehofft, Mitte Januar eventuell schon zurückzukehren. Daraus wird nichs. Wie lange er fehlt, steht in den Sternen. Zurzeit befindet er sich in Tuttlingen bei seinen Schwiegereltern und absolviert im nahegelegenen Stuttgart die Reha. "Wie lange ich noch hierbleiben muss, hängt vom Heilungsverlauf ab. Es geht etwas schleppend voran. Ich habe vergangene Woche erst mit den ersten Mobilisationsübungen angefangen", berichtet "Bits". Die Schmerzen seien zwar deutlich weniger geworden, aber seitliche, eishockeyspezifische Übungen seien noch zu schmerzhaft. Am Donnerstag unterzieht er sich noch einmal einer MRT-Untersuchung, "um zu sehen, ob es anheilt".

Ebenfalls eine Kontrolluntersuchung hat Abwehrkollege Janik Möser (Herzmuskelentzündung nach Corona-Infektion) vor sich, der weder im Magenta-Sport-Cup noch in der DEL bisher zum Einsatz gekommen war. Am Montag schauen die Spezialisten, ob die Entzündung abgeklungen ist und ob der Neuzugang aus Mannheim nach mehrmonatiger Pause wieder mit leichtem Training beginnen darf.

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