Grizzlys-Profi Marius Möchel ist nach Traumhochzeit top motiviert

Wolfsburg.   Nach der erfolglosen Saison hat Grizzlys-Profi Marius Möchel im Privaten nun ein ganz großes Erfolgserlebnis verbucht: Er heiratete seine Nicole.

Auch die Grizzlys-Kollegen waren bei der Hochzeit dabei: Alexander Karachun (von links), Marcel Ohmann, Nick Latta, Armin Wurm, Bräutigam Marius Möchel, Braut Nicole Möchel, Gerrit Fauser, Felix Brückmann, Valentin Busch und Eric Valentin.

Auch die Grizzlys-Kollegen waren bei der Hochzeit dabei: Alexander Karachun (von links), Marcel Ohmann, Nick Latta, Armin Wurm, Bräutigam Marius Möchel, Braut Nicole Möchel, Gerrit Fauser, Felix Brückmann, Valentin Busch und Eric Valentin.

Foto: Andrea Schmieder / oh

Wenn einer die schlechten Gedanken an die erfolglos verlaufene Eishockey-Saison 2018/19 verdrängt haben sollte, dann ist das Marius Möchel. Der Stürmer des DEL-Klubs Grizzlys Wolfsburg hat eine bayrische Traumhochzeit mit seiner Nicole hinter sich und flitterte anschließend auf Safari durch Tansania und am Strand von Sansibar das Verpassen der Play-offs weg.

„Der ergreifendste Moment war schon die Trauung“, erzählt Möchel. „Aber auch die Reden meines Papas und meines Trauzeugen zum Beispiel gingen mir nahe.“ Der 28-Jährige hatte seine Mannschaftskollegen eingeladen, die meisten der deutschen Spieler kamen. Nach der standesamtlichen Trauung in Möchels Geburtsstadt Nürnberg folgte Ende Mai die Hochzeitsfeier in der Gemeinde Samerberg bei Rosenheim, der Heimatstadt seiner Ehefrau. „Es war eine richtig schöne und lustige Feier. Auch mit dem Wetter hatten wir Glück“, erzählt er.

Wie schön das Alpenvorland ist, dokumentiert das Hochzeitsfoto des Paars in der Natur. Mit einer freien Trauung bestätigte das hübsche Paar noch einmal seinen Ehewunsch unter blauem Himmel und vor eindrucksvoller Bergkulisse. Eine lange Partynacht schloss sich an. „Mit den Jungs kann man schon ordentlich feiern. Alle haben lange durchgehalten“, erzählt Möchel und grinst.

Im Anschluss an die Hochzeit reiste das Paar in die Flitterwochen nach Afrika. Zum Auftakt stand eine Fotosafari durch die Wildparks Tansanias an. „Wir hatten richtig Glück, haben die Big 5 (Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe, Anmerkung der Redaktion) gesehen.“ Auch Giraffen und als Krönung: „Leoparden- und Gepardenbabys. Das war schon sehr beeindruckend.“

Nach der Tour verbrachten die Möchels den zweiten Teil ihrer Reise im Badeurlaub auf Sansibar. „Da war ich dann auch wieder jeden Tag im Fitnessraum. Während der Safari war es hingegen schlecht möglich zu trainieren“, erzählt Möchel. Mittlerweile befindet er sich längst wieder im Vorbereitungsalltag. „Der Wiedereinstieg ins Training fiel mir nicht schwer. Ich bin richtig motiviert.“ Am Freitag war er mit seinen in Wolfsburg lebenden Grizzlys-Kollegen Sebastian Furchner, Gerrit Fauser, Armin Wurm, Felix Brückmann und dem derzeit vereinslosen Ex-Wolfsburger Marcel Ohmann in Bad Sachsa zum Eistraining.

Beim Blick auf den bisherigen Kader gerät „Möchi“ fast ins Schwärmen: „Egal, wo man letztlich spielt – man kann keine schlechte Reihe erwischen.“ Der Konkurrenzkampf werde zunehmen, der Kader sei bewusst tiefer aufgestellt worden. „Das ist für jede Mannschaft gut. Ich habe einen sehr guten Eindruck von unserem Team.“ Auf welcher Position er ob der vielen guten Mitbewerber letztlich spiele, entscheide der Trainer. Ganz gleich, ob linksaußen, rechtsaußen oder in der Angriffsmitte – „Ich bin da nicht so engstirnig. Ich möchte mir aber viel Eiszeit erkämpfen“, sagt er. Da hört sich der frischgetraute Ehemann doch so an, als ob die Seuchen-Spielzeit 2018/19 keine Rolle mehr spielt.

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