Eintracht erreicht 1:1 im Spitzenspiel gegen Halle

Braunschweig.  Braunschweigs Fußball-Drittligist muss mit einem Punkt zufrieden sein. Orhan Ademi trifft für die Blau-Gelben.

Braunschweigs Orhan Ademi bejubelt seinen Treffer zum 1:0 während der Fußball-Partie in der 3. Bundesliga am 10. Spieltag zwischen Eintracht Braunschweig und Hallescher FC am Samstag im Eintracht-Stadion in Braunschweig.

Braunschweigs Orhan Ademi bejubelt seinen Treffer zum 1:0 während der Fußball-Partie in der 3. Bundesliga am 10. Spieltag zwischen Eintracht Braunschweig und Hallescher FC am Samstag im Eintracht-Stadion in Braunschweig.

Foto: Florian Kleinschmidt / Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Eintarcht Braunschweig und der Hallesche FC haben sich im Spitzenspiel der 3. Fußball-Liga mit 1:1 (1:0). Vor 19.250 Zuschauern, davon 1300 Gästefans, musste Eintracht am Ende mit dem Punkt hochzufrieden sein. Die Mannschaft von Trainer Christian Flüthmann ist nunmehr seit drei Spielen ohne Sieg.Eintracht-Trainer Flüthmann wechselte im Vergleich zur Partie bei Viktoria Köln (0:0) vor einer Woche nur auf einer Position. Orhan Ademi rückte für Marcel Bär in die Startformation. Etwas überraschend verzichtete Flüthmann auf Martin Kobylanski. Der Top-Scorer der Braunschweiger (5 Tore/vier Assists) stand nicht einmal im 18-Mann-Kader – erstmals in dieser Saison. „Disziplinarische Gründe“, nannte Eintracht-Aufsichtsrat Tobias Rau im NDR als Grund.

Ein wenig überraschend ergriffen von Beginn an die Gäste aus Halle die Initative. Das Team von Trainer Torsten Ziegner präsentierte sich ballsicher und kontrollieret das Geschehen. Nach einem Foul von Yari Otto an Felix Drinkuth (4. Minute) verfehlte Patrick Göbel mit dem folgenden Freistoß das Tor von Eintracht-Schlussmann Jasmin Fejzic. Nur zwei Minuten später blockte Danilo Wiebe einen Schuss von Jonas Nietfeld in letzter Sekunde stark. Und auch fortan lief das Spiel vornehmlich in Richtung Eintracht-Tor. Halle kontrollierte Ball und Spiel, weil sich die Gastgeber zu viele kleine Fehler und Ungenauigkeiten im Spielaufbau leisteten. Im Spielaufbau wurde Bernd Nehrig (Muskelfaserriss) schmerzlich vermisst, es fehlte die ordnende Hand. Erneut der agile Drinkuth (8.) vergab vor Fejzic.

Eintracht startete erst kurz vor der Pause richtig

Erst nach einer halben Stunde startete Eintracht einen vielversprechenden Angriff, den Halle durch ein Foul kurz vor dem eigenen Strafraum unterband. Patrick Kammerbauer schlenzten den Ball vor das Tor, Kessel kam nicht richtig zum Kopfball, doch der Ball landete bei Orhan Ademi, der gedankenschnell artistisch die 1:0-Führung erzielte. Es war der zweite Saisontreffer des Mittelstürmers. Alles in allem eine glückliche Eintracht-Führung zu diesem Zeitpunkt. Halle antwortete entschlossen. Doch bei Pascal Sohms Kopfball aus Nahdistanz (36.) stand Fejzic goldrichtig, ebenso beim Versuch von Terrence Boyd nur eine Minute später. Eintracht durfte froh sein, mit einer Führung in die Pause zu gehen.

Kurz nach der Pause kam der Ausgleich

Nach dem Wechsel benötigte Halle nur sechs Minuten, um auszugleichen. Eintracht konnte eine Flanke von der echten Seit nicht verhindern, Steffen Nkansah blieb zweiter Sieger im anschließenden Kopfballduell und Robin Ziegeles Abwehrversuch landete direkt vor den Füßen von Sohm, der Fejzic keine Chance ließ – 1:1.Nach einer Stunde reagierte Flüthmann. Für Nkansah, der ein Unsicherheitsfaktor in der Defensive war, kam Marc Pfitzner, für den fleißigen, aber glücklosen Yari Otto übernahm Bär. Das Spiel machte aber weiter der Tabellenzweite aus Sachsen-Anhalt. Boyds Distanzschuss (67.) parierte Fejzic im Nachfassen. Auf der anderen Seite setzte Nick Proschwitz mit einem 22-Meter-Schuss ein Offensivsignal. Doch Kai Eisele im HFC-Tor war auf dem Posten. Und die Gäste gaben sich mit dem Remis nicht zufrieden. Ein Schuss von Nietfeld (80.) strich, noch leicht abgefälscht, am Eintracht-Tor vorbei. Eintracht hielt mit großem Einsatz und Kampf dagegen. Nach einer hektischen Aktion im Eintracht-Strafraum und einem Querschläger von Pfitzner verzog Boyd bei seiner Direktabnahme weit. So blieb es beim Remis.

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