Eintrachts Nehrig fit für die Partie in Zwickau

Braunschweig.  Der Braunschweiger Fußball-Drittligist muss im Montagsspiel voraussichtlich auf Marc Pfitzner verzichten.

Braunschweigs Bernd Nehrig hat seine Rückenbeschwerden auskuriert und ist einsatzbereit.

Braunschweigs Bernd Nehrig hat seine Rückenbeschwerden auskuriert und ist einsatzbereit.

Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Ohne Marc Pfitzner wird Eintracht Braunschweig aller Voraussicht nach die nächste Etappe bei der Aufholjagd im Kampf um den Klassenerhalt in der 3- Fußballliga am Montagabend (19 Uhr) beim FSV Zwickau bestreiten müssen. Der Mittelfeldspieler hat wegen einer Knieprellung, erlitten in der Partie gegen Hansa Rostock am vergangenen Sonntag, eine Trainingspause einlegen müssen. „Es wird sehr, sehr eng“, berichtete Trainer André Schubert. Pfitzner habe nach dem Zusammenprall heftige Schmerzen gehabt und das Eintracht-Stadion nur an Krücken verlassen können.

„Bei Bernd Nehrig sieht es gut aus. Ich glaube, dass er einsatzfähig sein wird“, sagte Schubert. Der Mittelfeldspieler, der in der Partie gegen Hansa Rostock nach 69 Minuten wegen muskulärer Rückenprobleme ausgewechselt werden musste, hat bereits am Donnerstag wieder das komplette Trainingsprogramm absolviert. Gleiches gilt für Benjamin Kessel und den kompletten Kader. Die Stimmung im Team sei gut, nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage und sieben Punkten. „Aber von der guten Stimmung alleine werden wir auch nicht den Klassenerhalt schaffen“, betonte Schubert. Wichtig sei, im Training gut zu arbeiten, aggressiv zur Sache zu gehen. Und das sei der Fall.

Dass die Zwickauer am ersten Spieltag nach der Winterpause untätig zum Zuschauen gezwungen waren – die Begegnung gegen den Karlsruher SC war wegen starken Schneefalls abgesagt worden – ist für Schubert ohne Bedeutung . „Es ist, wie es ist“, antwortete er lapidar auf die Frage, ob es ein Vor- oder Nachteil für sein Team sei.

„Wenn man auf die Tabelle schaut, erkennt man relativ gut, dass es eine Mannschaft ist, gegen die es relativ schwer ist, Tore zu erzielen“, sagte Schubert über Zwickau. Denn der Tabellen-Zwölfte musste erst 23 Gegentreffer hinnehmen. Nur fünf Klubs – Osnabrück, Karlsruhe, Halle, Unterhaching und Großaspach – sind in dieser Statistik besser.

„Die Mannschaft hat einen sehr schnellen Spielaufbau, überbrückt sehr schnell das Mittelfeld und hat mit König einen absoluten Zielspieler, der vorne versucht die Bälle festzumachen“, skizzierte Schubert die Spielweise des Gegners.

Und der Eintracht-Trainer warnt vor den gefährlichen Standardsituationen der Zwickauer, die zumeist von Toni Wachsmut getreten werden, der mit sechs Treffern (davon fünf Elfmeter) erfolgreichster FSV-Schütze ist, gefolgt von Mittelstürmer Ronny König mit vier Toren. „Uns erwartet ein Spiel, in dem wir davon ausgehen können, dass es schnell im Aufbau von Zwickau nach vorne gehen wird“, schilderte Schubert. Als „unangenehm“, beschreibt er die Spielweise des Gegners.

Der hat in der Winterpause lediglich einen Neuzugang verpflichtet. Aus Darmstadt holten die Zwickauer auf Leihbasis den US-Amerikaner Orrin McKinze Gaines II, der 2016 zur U 19 des VfL Wolfsburg gewechselt war, bevor er im Sommer 2017 nach Darmstadt wechselte. Trainer Enochs schwärmt von seinem Zugang. Dessen Geschwindigkeit sei „der Wahnsinn“. Der 20 Jahre alte Angreifer sei für ihn der schnellste Spieler in der 3. Liga.

Eintracht gab gestern zudem bekannt, dass der Vertrag mit Torhüter Lukas Kruse mit sofortiger Wirkung aufgelöst wurde. Der 35-Jährige war erst vor vier Monaten verpflichtet worden und hatte bis zum 30. Juni 2020 unterschrieben.

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