Weihnachtsmarkt

Wenn Salzgitters Elch Weihnachtsfreunden den Weg weist

| Lesedauer: 2 Minuten
Das Mütterzentrum in Salzgitter feierte Advent.

Das Mütterzentrum in Salzgitter feierte Advent.

Foto: Andrea Leifeld

Salzgitter-Bad.  Das Adventsdorf im SOS-Mütterzentrum öffnete wieder seine Pforten. Das Angebot an vielen Verkaufsständen lockte zahlreiche Besucher.

Festlicher Trubel herrschte am Sonntag in allen Ecken und mehr noch auf allen drei Etagen des Mütterzentrums in der Braunschweiger Straße. Es duftete nach Kaffee, Weihnachtskeksen und frisch gebrannten Mandeln und Waffeln. Die Augen erfreuten sich an zahllosen Verkaufsständen an Handarbeit, kleinen Bastelarbeiten und süßen Leckereien, liebevoll verpackt als Mitbringsel oder für die eigene Gemütlichkeit daheim.

Ein Elch als Ansprechpartner

Es war der gewohnt stimmungsvolle Weihnachtstrubel, der an jenem 2. Adventssonntag aber doch etwas anders war. Ein Elch stand als Ansprechpartner parat, um die Wege suchender Besucher zu lenken. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich das Tier als Öffentlichkeitsbeauftragte Andrea Hellfach: „Unser ursprüngliches Adventsdorf hatte über vielen Jahre eine lange Tradition. Bis die Corona-Einschränkungen alles ausbremste“, erklärte sie. „Heute soll der Re-Start der so vorweihnachtlichen Gemütlichkeit angeboten werden.“

Was geboten wurde

„Wir bieten ganz viele Mitmachangebote für die Kinder, für kleines Geld oder gegen eine Spende, sowie Kaffee, Kuchen und Klönschnack für alle Generationen. Unser Ziel ist es, gerade in heutiger Zeit die Angebote für Familien mit Kindern erschwinglich zu machen. Sie sollen aber nicht nur kommen und konsumieren, sondern alle einige schöne Stunden hier verbringen.“ Externe Verkäufer gab es nicht.

Alles blieb in eigener Hand. Eingelegtes Gemüse und Marmelade wurde aus Spenden hergestellt. Ukrainische Frauen steuerten „Weihnnachtsnüsse“ als besonderes Gebäck bei. Käse und Honigprodukte stammten aus anderen SOS-Einrichtungen. Alles war einem bunten Mix als alt und neu: Bekannte Klänge bot Christa Kinnmich am Keyboard , unterstützt von einigen Musikfreunden. Fesche Töne boten „Sound of voices“ mit Bandleader Oliver Rimroth und Partnerin. „Ungeschlagen ist auch unser wunderbare, nietenfreie Tombola“, rührte Elch Andrea die Werbetrommel für den Kauf vieler Lose. Und den Besuchern gefiel die gemütliche Atmosphäre: Viele bewiesen wahre Weihnachtsfreude und blieben über die Bratwurst-Mittagszeit gleich bis zum Kaffeegenuss am Nachmittag. Ein gelungenes Konzept.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de