Kunst am Trafohäuschen im Gutspark

Flachstöckheim  Das große Bild zeigt ein Ehepaar bei der Ernte.

Die Vorderfront des Trafohäuschens im Gutspark ist fast lebensecht gestaltet:

Die Vorderfront des Trafohäuschens im Gutspark ist fast lebensecht gestaltet:

Foto: Horst Körner

Der Förderverein Gutspark Flachstöckheim ist glücklich: Nach Absprache mit ihm hat die Wasser- und Energie-Versorgungsgesellschaft (WEVG) ein Trafohäuschen an Rande des Parks gegenüber dem Kindergarten von professionellen Fassadenmalern künstlerisch gestalten lassen. Über den 500-KV-Trafo wird ganz Flachstöckheim mit Strom versorgt. „Wir kommen mit Mittelspannung an, die auf Ortsnetzspannung reduziert wird“, erläuterte Wilfried Michna.

„Das ist ein richtiger Hingucker geworden“, freute sich Wolfgang Fisch, Vorsitzender des Fördervereins. Jetzt passe das Gebäude auch vom Motiv her optisch viel besser in den Gutspark. Der Förderverein hat bei der Auswahl mitgewirkt.

Matthias Giffhorn, WEVG-Marketing- und Betriebsleiter, ist überzeugt, dass die Gestaltung der Vorderfron des Trafohäuschens das Ortsbild bereichere. „Es ist auch netter Gruß an alle Besucher, die in den Ort kommen und den Gutspark besuchen“, sagte er. Die Umsetzung erfolgte recht kurzfristig, berichtete er. Bevor die Künstler aktiv wurden, sei das Trafohäuschen gesäubert und grundiert worden. Schon nach den Skizzen waren die Umrisse der Motive zu erkennen.

Mit einer Vielzahl von Farbdosen wurden die Wände des Trafohäuschens bemalt, und nahezu lebensecht wurde die Vorderfront in eine Fachwerkwand verwandelt und darauf Bild eines bäuerlichen Paares bei der Getreideernte gemalt.

Die Rückfront des kleinen Gebäudes blieb unbearbeitet. „Sie wird noch weiß gestrichen“, versprach Giffhorn. Der Förderverein will vorher noch eine Laubbox an dieser Seite errichten.

Die WEVG plant bei Sanierungsarbeiten an anderen Trafostationen ähnliche Aktionen. Diese Bildgestaltung sei zudem eine recht erfolgreiche Präventionsmaßnahme gegen wildes Sprühen.

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