Industrie in Salzgitter verbraucht weniger Wasser

Salzgitter.  Auch der Stromverbrauch ist um etwa zehn Prozent aufgrund des Lockdowns zurückgegangen.

Blick von der Burgruine-Lichtenberg auf Salder und der Hütte.

Blick von der Burgruine-Lichtenberg auf Salder und der Hütte.

Foto: Klaus Beer / privat

Das Erliegen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona-Krise hat nicht zu einem höheren Wasserverbrauch geführt, zumindest, was die Privathaushalte betrifft. Dies teilte Matthias Giffhorn, Marketing- und Vertriebsleiter bei der WEVG, mit. „Das hält sich die Waage – es gibt keinen signifikanten Rückgang in den vergangenen acht Wochen“, teilte er auf Anfrage mit. Aber auch keine Steigerung – die Kleingartenanlagen waren ja lange geschlossen.

Ähnlich verhält es sich laut SRB-Leiter Dietrich Leptien beim Abfallaufkommen für Kleingewerbe und Privathaushalte.

Dagegen meldet die Salzgitter Flachstahl für die Industrieverbräuche: „Eine Überprüfung der Strom- und Wasserverbräuche hat ergeben, dass wir gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum eine Minderung von etwa 10 Prozent zu verzeichnen haben.“

Dazu muss man wissen: Alstom und MAN hängen am Stromnetz der Flachstahl, kaufen ihren Strom aber selbst. VW, MAN und Alstom beziehen Trinkwasser von der SZFG, und Alstom und MAN beziehen zudem Fernwärme von der SZFG, wie das Unternehmen mitteilt.

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