Watenstedt. Ein halbes Jahr lernten sie bei Alstom und MAN viel über Pneumatik. Diese „TECademy“ ist ein Projekt der Stiftung Niedersachsenmetall.

Pneumatik, das ist doch irgendwas mit Luft. Schüler der Emil-Langen-Realschule wissen es jetzt noch viel genauer, nachdem sie bei der „TECademy“ bei MAN und Alstom ein halbes Jahr darüber etwas gelernt haben. Zum Abschluss präsentierten die Neuntklässler das Gelernte bei MAN – auch in Form einer selbsterstellten Sortieranlage, bei der natürlich viele Abläufe pneumatisch funktionieren. Das Projekt hat die Stiftung Niedersachsenmetall ins Leben gerufen, und die musste auch zufrieden sein mit der Bilanz, die die Schüler zogen: Eltern und Geschwister fanden es toll, was die jungen Leute bei der „TECademy“ gemacht haben, und die Schüler auch – viele würden es wieder tun, wie sie bekannten.

Die Schüler, so betont Schulleiter Lutz Salvi, haben im Rahmen von „TECademy“ einmal in der Woche zwei Stunden bei MAN oder Alstom wechselweise „Unterricht“ als Wahlpflichtkurs gehabt. Das Pfiffige dabei ist, dass Auszubildende des Industriebetriebs im dritten Lehrjahr die Schüler an die Hand nehmen. „Die sind schon von der Sprache her näher dran“, weiß MAN-Ausbildungsleiter Hans-Werner Ruhkopf, der mit Alstoms Ausbildungsleiter Christian Peter die Veranstaltung verfolgte. Die Auszubildenden machen diese zusätzliche Arbeit freiwillig, betonte er. Und sie lernten selber dabei. Ruhkopf: „Die haben tolle Gespräche miteinander.“