4800 Schüler starten als Reporter

Braunschweig  Das neue Mediacampus-Projekt unserer Zeitung geht los. Lehrer können ihre Klassen noch anmelden.

Zum Auftakt des neuen Medienprojekts Mediacampus unserer Zeitung trafen sich teilnehmende Lehrer, Projektverantwortliche und Partner im BZV Medienhaus. Hier erfuhren die Teilnehmer alles Wichtige zum neuen Medienprojekt für Schüler.

Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Zum Auftakt des neuen Medienprojekts Mediacampus unserer Zeitung trafen sich teilnehmende Lehrer, Projektverantwortliche und Partner im BZV Medienhaus. Hier erfuhren die Teilnehmer alles Wichtige zum neuen Medienprojekt für Schüler.

Selbst recherchieren, schreiben, bloggen und dadurch verstehen, wie Nachrichten entstehen und Medien funktionieren – das ist das Rezept des neuen Schulprojekts unserer Zeitung, für das gestern im BZV Medienhaus der offizielle Startschuss fiel.

„Sie geben durch Ihre Teilnahme Ihren Schülern die Möglichkeit, sich in unserer neuen, oft sehr schnellen Medienwelt besser zurechtzufinden“, sagte Chefredakteur Armin Maus vor den rund 40 Lehrern, die zur Informationsveranstaltung gekommen waren. 220 Klassen mit 4800 Schülern sind bereits bei Mediacampus dabei. Anmeldungen sind aber nach wie vor möglich.

Maus dankte den Partnern Autostadt in Wolfsburg, PSD Bank Braunschweig und der Landesschulbehörde für die Hilfe, solch ein Medienprojekt zu realisieren.

„Die Informationsflut ist unheimlich groß geworden und es ist wichtig, mit den Schülern gemeinsam zu schauen, wie man da hindurch navigiert“, begründete Katharina Fischer aus der Inszenierten Bildung der Autostadt das Engagement.

Carsten Graf, Vorstandssprecher der PSD Bank, machte deutlich, warum Medienkompetenz ebenso wichtig sei wie Lesen und Schreiben. „Das Smartphone ist die Schaltzentrale und das Schatzkästchen unseres Lebens geworden. Wir haben es stets dabei und schalten und walten damit.“ Er betonte die gemeinsame Aufgabe, Schüler dazu zu befähigen, sich selbstbewusst und vorsichtig zugleich in der Medienwelt zu bewegen.

Unterstützt werden die Klassen bei dieser Aufgabe vom Projektbüro von Raufeld Medien. Für die Arbeit im Unterricht gibt es Unterrichtsmaterial, auch zu tagesaktuellen Themen und auch für den fächerübergreifenden Unterricht. Zudem werden neue, digitale Anreize geboten: Ältere Schüler können per Smartphone an Wettbewerben teilnehmen. Für Grundschüler wurde ein crossmediales Medienspiel entwickelt.

Neben der Einbindung der tagesaktuellen Zeitung – gedruckt und digital – in den Unterricht, können die Schüler wie beim Vorgänger-Projekt „Schulz“ selbst zu Reportern werden. Dabei können sie sowohl eigene Ideen umsetzen als auch Rechercheangebote der Partner wahrnehmen und hinter die Kulissen verschiedener Einrichtungen in der Region blicken.

Erscheinen werden die Artikel auf einer neuen Jugendseite und einem begleitenden Web-Portal – von Jugendlichen für Jugendliche.

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