Speere-Zentrum „Paläon“ bekommt weiteren Geschäftsführer

Schöningen  Manfred Casper, langjähriger regionaler Arbeitgeberverband-Hauptgeschäftsführer, soll zum Januar Geschäftsführer des Speere-Zentrums „Paläon“ werden.

Manfred Casper bei seiner Verabschiedung vom Arbeitgeberverband im Juni 2016. Er soll Geschäftsführer des „Paläon“ werden.

Manfred Casper bei seiner Verabschiedung vom Arbeitgeberverband im Juni 2016. Er soll Geschäftsführer des „Paläon“ werden.

Foto: Sierigk

Das Speere-Zentrum „Paläon“ im Kreis Helmstedt soll offenbar neu aufgestellt werden. Als neuer Geschäftsführer soll der frühere langjährige regionale Arbeitgeberverband-Hauptgeschäftsführer Manfred Casper das archäologische Erlebniszentrum weiter nach vorne bringen. Casper wird im „Paläon“ zusätzlicher Geschäftsführer neben Florian Westphal. Casper soll den Posten offenbar zum Januar 2017 übernehmen. Entsprechende Informationen unserer Zeitung bestätigte mittlerweile eine Pressemitteilung des Paläon-Aufsichtsrats.

„Manfred Casper will seine vielfältigen Kontakte nutzen, um das Paläon noch stärker in die regionale Kultur- und Museumslandschaft zu integrieren und als touristisches Highlight überregional zu positionieren“, heißt es in der Mitteilung. Casper werde sich insbesondere um die kaufmännischen Belange sowie um Marketing und Vertrieb kümmern. Dagegen solle der Schwerpunkt des promovierten Archäologen Westphal künftig auf den Bereichen Ausstellungen und Führungen liegen. Über Casper heißt es, der studierte Germanist und Politologe bringe umfassende Erfahrung auch aus zahlreichen weiteren Tätigkeiten mit, so als Vorstandsvorsitzender der Welfen Akademie Braunschweig oder als Mitinitiator und Vorstand der KIM Kooperations-initiative Maschinenbau Braunschweig.

Mit der Personalentscheidung geht das „Paläon“ weiter in die Offensive. Das Land Niedersachsen hatte vor einigen Wochen angekündigt, dem Speere-Museum finanziell den Rücken zu stärken. „Wir schlagen dem niedersächsischen Landtag vor, für die nächsten Jahre eine Million Euro Projektförderung für das Paläon vorzusehen“, hatte Landes-Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) erklärt. So sei gesichert, dass das Paläon sich auf den Weg machen könne, weitere Besuchergruppen zu gewinnen und seine Attraktivität weiter zu steigern. Mit dem erfahrenen und weiter über die Region hinaus renommierten Casper soll dieses Ziel nun offenbar nachdrücklich verfolgt werden. Das „Paläon“ gilt als weltweit bedeutende archäologische Fundstätte.

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