VW verlängert Kurzarbeit um eine Woche

Wolfsburg.  Die drei Werke unserer Region sind betroffen: Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter.

Das Verwaltungshochhaus in Wolfsburg.

Das Verwaltungshochhaus in Wolfsburg.

Foto: Sina Schuldt / dpa

Die Marken Volkswagen Pkw, Volkswagen Nutzfahrzeuge und die Konzern-Komponente verlängern die Produktionsunterbrechung in den deutschen Werken um weitere vier Arbeitstage. Das teilte der Autobauer am Donnerstag mit. Die Gründe seien vor allem die anhaltend sinkende Nachfrage nach Fahrzeugen und die Herausforderungen in der Lieferkette.

Damit werde für rund 80.000 Mitarbeiter eine Verlängerung der Kurzarbeit beantragt. Es sei geplant, die Kurzarbeit mit der Nachtschicht vom 9. auf den 10. April – Karfreitag – enden zu lassen. Betroffen sind die Werke in Wolfsburg, Dresden, Emden, Osnabrück, Zwickau und von VW Nutzfahrzeuge in Hannover sowie die Komponentenwerke Braunschweig, Salzgitter, Kassel, Chemnitz, Hannover sowie die deutschen Sitech-Werke.

Gleichzeitig bereite sich das Unternehmen intensiv auf die Wiederaufnahme der Produktion vor, bei der der Schutz der Mitarbeiter noch einmal deutlich verstärkt werden solle. „In unserer Taskforce sind wir dabei, ein umfangreiches Maßnahmenpaket zu schnüren“, sagte Markenvorstand Andreas Tostmann. „Dabei greifen wir auch auf unsere Erfahrungen in China zurück, wo mittlerweile fast alle unsere Werke wieder produzieren und sich der Markt langsam zu normalisieren scheint.“ Bis dato habe es bei den Mitarbeitern in China noch nicht einen einzigen Corona-Fall gegeben.

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