Bundesamt prüft VW-Motor EA 288

Wolfsburg.  Am Dienstag hatten Ermittler Büros in Wolfsburg durchsucht.

Am Dienstag hatten Staatsanwälte und Polizisten Räume des VW-Konzerns durchsucht.

Am Dienstag hatten Staatsanwälte und Polizisten Räume des VW-Konzerns durchsucht.

Foto: Fabian Bimmer / Reuters

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) prüft den Fall derzeit noch, wegen dem die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Dienstag VW-Büros durchsucht hatte. Das teilte der Autobauer am Mittwoch mit. Dabei geht es laut VW um die Frage, ob in Dieseln mit dem Motor EA 288 der ersten Modelljahre ein Ausfall des SCR-Katalysators korrekt angezeigt wird. Dies werde derzeit noch mit dem KBA erörtert.

Dass dies möglicherweise nicht der Fall ist, hatte VW dem KBA und der Staatsanwaltschaft selbst gemeldet und will nach eigenen Angaben „maximale“ Transparenz gegenüber den Behörden zeigen. Das KBA war nicht zu erreichen.

Staatsanwaltschaft will keine Details nennen

Die Staatsanwaltschaft wollte sich weiterhin nicht näher zu der Durchsuchung äußern, etwa zum Grund. Laut VW geht es nicht um eine Abschalteinrichtung wie beim Vorgängermotor EA 189, um den sich der Diesel-Skandal vor allem dreht.

Ein solcher SCR-Totalausfall komme äußerst selten vor, bekräftigte VW. „Die Ausfallrate des SCR-Katalysators liegt über die Lebensdauer der Fahrzeuge statistisch bei weniger als 1 Promille.“

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