EU fördert Batteriezell-Netzwerk unter Leitung der TU

Braunschweig.  Das europäische Projekt erhält zwei Millionen Euro. TU-Professor Arno Kwade führt es.

Ein Mitarbeiter der Battery-Lab-Factory der TU Braunschweig prüft die Verdichtung einer Kathode – eine wesentliche Komponente der Batteriezelle.

Ein Mitarbeiter der Battery-Lab-Factory der TU Braunschweig prüft die Verdichtung einer Kathode – eine wesentliche Komponente der Batteriezelle.

Foto: hanno keppel / TU Braunschweig

Die EU fördert die Technische Universität Braunschweig und sieben Partner-Forschungseinrichtungen aus Europa mit insgesamt zwei Millionen Euro für zwei Jahre. Gemeinsam wollen sie das europäische Netzwerk „Li-Planet“ für Forschungseinrichtungen und Pilotlinien zur Batteriezellproduktion aufbauen, wie die TU am Freitag mitteilte.

Das Netzwerk führen wird TU-Professor Arno Kwade, Leiter des Instituts für Partikeltechnik. Ziel sei unter anderem, das Produktions-Know-how in Europa zu bündeln und der EU Vorschläge für wichtige Forschungsaufgaben zu unterbreiten.

Das Vertrauen der EU in den Aufbau des Netzwerks unter Federführung der TU Braunschweig unterstreiche die Bedeutung des Standortes Braunschweig im Bereich der Batteriezellproduktion, heißt es in der Mitteilung.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder