Öko-Bauern: „Im Kopf stellt man zuerst um“

Braunschweig.  Christian Bosse und Dirk Oppermann haben ihre Betriebe auf ökologische Landwirtschaft umgestellt – und haben wieder mehr Spaß an der Arbeit.

Bosse hat sich einen „Striegel“ zur Unkrautvernichtung angeschafft. Die Zinken fahren durch das Getreide und legen dadurch das schon gekeimte Unkraut frei – so wächst es nicht mehr weiter. Bosses Spritzmaschine war 21 Meter breit, der Striegel ist 9 Meter breit – das bedeutet mehr Wege für den Landwirt.

Bosse hat sich einen „Striegel“ zur Unkrautvernichtung angeschafft. Die Zinken fahren durch das Getreide und legen dadurch das schon gekeimte Unkraut frei – so wächst es nicht mehr weiter. Bosses Spritzmaschine war 21 Meter breit, der Striegel ist 9 Meter breit – das bedeutet mehr Wege für den Landwirt.

Foto: Peter Sierigk

Wenn Landwirt Dirk Oppermann von der Umstellung seines Betriebs berichtet, gerät er ins Schwärmen. „Es ist faszinierend, wie schnell die Natur wieder zurückkehrt“, sagt er. Seitdem er keine Pestizide mehr auf seine Feldern sprüht, blühe „im und über dem Boden“ das Leben. Laufkäfer, Spinnen und Regenwürmer tummelten sich dort, Vögel und Insekten fänden durch das Beikraut – so bezeichnet Oppermann nun Unkraut – viel mehr Nahrung. „So...

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