Vechelder Kinder freuen sich auf Puppenhaus und Lego-Ecke

Vechelde.  Im Bauraum der Kindertagesstätte Arche Noah lässt sich Einiges entdecken. „Corona“ sorgt nach wie vor für Einschränkungen.

Bei der Scheckübergabe im neuen Bauraum der Kita „Arche Noah“ (hinten von links): die Kita-Leiterinnen Britta Knorr und Katja Andreas sowie Claudia Schünemann (Volksbank).

Bei der Scheckübergabe im neuen Bauraum der Kita „Arche Noah“ (hinten von links): die Kita-Leiterinnen Britta Knorr und Katja Andreas sowie Claudia Schünemann (Volksbank).

Foto: Harald Meyer

Die Lego-Ecke, Kleidungsstücke zum Verkleiden – etwa als Prinzessin – und das Puppenhaus: Die Mächen und Jungen der Vechelder Kindertagesstätte (Kita) „Arche Noah“ wissen schon ganz genau, was sich im neuen Bauraum der Kita alles finden lässt. Ermöglicht hat die Volksbank Wolfenbüttel diese Einrichtung mit einer Spende von exakt 1881 Euro – den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens. „Bislang haben wir nicht das richtige Inventar gehabt“, schildert Britta Knorr, außer Katja Andreas eine der beiden Kita-Leiterinnen. Dieses Problem hat sich mit der Spende jedoch nun gelöst: Bücherwagen, Verkleidungswagen für das Rollenspiel und besagtes Puppenhaus sind nunmehr Bestandteile der Bauraums.

Wie alle Kitas hat die „Arche Noah“ wegen „Corona“ schwierige Zeiten hinter sich. „Gefühlt sind wir aber wieder im Normalbetrieb“, freut sich Britta Knorr – will bedeuten: „Wir können wieder gruppenübergreifend arbeiten, wie es unserer Philosophie entspricht.“ Zudem dürfen Eltern/Besucher die Kita betreten, wenn auch nur mit Mund-Nasen-Schutz. „An die Masken und anderen Corona-Vorschriften, die noch immer für uns gelten, haben sich alle Beteiligten inzwischen gewöhnt“, so nimmt es die Kita-Leiterin wahr. Doch im „gefühlten Normalbetrieb“ ist nach wie vor nicht alles möglich: „Bis Jahresende verzichten wir auf unser Frühstücksbuffet“, nennt Britta Knorr ein Beispiel: Die Zeit, die das Organisieren des Buffets in Anspruch nähme, „wollen wir lieber für die Kinder nutzen“. Daher bringen die Mädchen und Jungen ihr eigenes Frühstück von zu Hause mit.

Was „Corona“ anbelangt, ist die Gemeinde Vechelde bislang vergleichsweise glimpflich davongekommen. Britta Knorr spricht gar von einer „Insel“, wobei „wir in der ,Arche Noah’ jeden Tag aufs Neue hoffen, dass es so bleibt – dass wir die Kita nicht wieder schließen müssen“. Deshalb ihr Appell an die Bevölkerung, sich an die Regeln zu halten.

Mit Katja Andreas hat die Kita eine neue Leiterin bekommen: In der „Arche“ kennt sie sich bestens aus, seit 2012 ist sie dort als Erzieherin tätig. Katja Andreas ist Nachfolgerin von Birgit Beyer, die jahrzehntelang in dieser evangelischen Kindertagesstätte tätig gewesen und zum Verein „Hospiz-Initiative“ in Salzgitter gewechselt ist (in die Kinder- und Jugendtrauerarbeit Regenbogenweg). Übereinstimmend stellen Katja Andreas und Britta Knorr fest, wie gut es für eine solche große Einrichtung wie die „Arche Noah" mit insgesamt 120 Kindern und 25 Mitarbeiterinnen ist, zwei Leiterinnen zu haben: Diese Konstellation ermögliche es beispielsweise, dass „wir uns auch um die Kinder kümmern können“. Merkmal der Einrichtung ist die religionspädagogische Arbeit – sie spiegelt sich in regelmäßigen Gebeten und in der Bibelwoche wieder: „Wir wollen bestimmte Werte vermitteln – dazu gehören Toleranz und Offenheit“, heben Katja Andreas und Britta Knorr hervor. So gehörten zur „Arche“ auch 10 bis 15 Kinder mit muslimischem Glauben.

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