Umgekippter Holz-Lkw bei Fürstenau geborgen

Fürstenau.  Diverse Einsatzkräfte aus dem Kreis Peine haben einen umgekippten Holz-Transporter geborgen. Ortsbrandmeister Michael Hanne lobt die Kooperation.

Der umgestürzte Holztransporter in einem Wald östlich von Fürstenau.

Der umgestürzte Holztransporter in einem Wald östlich von Fürstenau.

Foto: Privat / Feuerwehr Vechelde-Wahle

„Umgestürzter Holz-Lkw“ Das war das Stichwort unter dem die Einsatzkräfte der Feuerwehr Vechelde-Wahle am Montag um 15.22 Uhr alarmiert wurden. Aber es ging nicht um ein Spielzeug. Zusammen mit Einheiten des Feuerwehrstützpunktes Denstorf-Klein Gleidingen sowie Rettungskräften der Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel rückten die Feuerwehrleute aus. Das teilt die Feuerwehr Vechelde-Wahle mit. Dank einer exakten Beschreibung des Einsatzortes durch die Leitstelle konnten die Einsatzkräfte die Stelle mitten im Wald, östlich von Fürstenau, schnell finden.

Der Holz-Transporter war in einer Kurve in einem Wald östlich von Fürstenau umgestürzt

Beim Abtransport von Holz hatte ein LKW-Fahrer mit seiner Sattelschlepper und angekuppeltem Dreiachs-Holzsattelauflieger auf einem Waldweg eine Rechtskurve geschnitten. Die Achsen des Aufliegers waren dabei in einen Graben gerutscht und das ganze Gespann war umgekippt. Als die Feuerwehr Vechelde-Wahle eintraf, behandelten bereits eingetroffene Rettungskräfte den leicht verletzten Fahrer. Die Einheiten der Ortsfeuerwehr Denstorf-Klein Gleidingen konnten da schon wieder abziehen.

Da aus dem Tankstutzen der Sattelzugmaschine Kraftstoff austrat, musste Tank geleert werden, um eine Umweltverschmutzung zu verhindern. Dazu wurde von der Ortsfeuerwehr Sierße-Fürstenau der dort stationierte Gerätewagen, der über einen Auffangraum und eine spezielle Handpumpe verfügt, angefordert. Eine Vechelder Firma stellte zusätzlich einen speziellen IBC-Behälter als Auffangraum zur Verfügung. Der Gerätewagen brachte diesen in den Wald. Da der LKW auf den Tankstutzen lag, musste die Wehr den Dieseltank gewaltsam öffnen – so konnten 300 Liter Diesel abgepumpt werden.

Ortsbrandmeister Michael Hanne von der Feuerwehr Vechelde-Wahle ist zufrieden

„An der Einsatzstelle haben wir mit der Ortsfeuerwehr Sierße-Fürstenau, dem Rettungsdienst, der Polizei, dem Revierförster, einem Peiner Bergungsunternehmen und mit Mitarbeitern der Holztransportfirma gut zusammengearbeitet“, resümiert Michael Hanne, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Vechelde-Wahle.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder