137 Kaninchen stellen sich in Wierthe der Bevölkerung vor

Wierthe.  Die Ausstellung des Kleintierzuchtvereins F563 Sonnenberg mit mehr als 17 Ausstellern ist noch am morgigen Sonntag zu sehen.

Präsentieren zwei Siegerkaninchen (von links): Felix Arndt, Birgit Arndt, Wolfgang Arndt und Friedrich Prüße.

Präsentieren zwei Siegerkaninchen (von links): Felix Arndt, Birgit Arndt, Wolfgang Arndt und Friedrich Prüße.

Foto: Udo Starke

Zum 42. Mal richtet der Kleintierzuchtverein F563 Sonnenberg und Umgebung am Wochenende seine Auetalschau in Wierthe aus. Auch am morgigen Sonntag sind die Kaninchen dort noch zu sehen.

Vereinsvorsitzende Birgit Arndt und Ausstellungsleiter Wolfgang Arndt freuen sich über 17 Aussteller, die insgesamt 137 Tiere aus 25 Rassen präsentieren: Dazu zählen Englische Widder, Havanna, Blaue Wiener, Weißgrannen, Lohkaninchen und Farbenzwerge. In diesem Jahren sind acht Gastaussteller aus Woltwiesche und Groß Lafferde dabei.

Über die Prämierung urteilen zwei Preisrichter: Jens Quentin aus Dransfeld und Jürgen Röhse aus Duderstadt – sie legen bei der Prüfung Wert auf Körperbau, Gewicht, Fellhaar, Pflegezustand und drei rassespezifische Merkmale wie Kopf, Ohren oder Deckfarbe. Dabei hat Friedrich Prüße (Sonnenberg) den besten Rammler im Stall mit der Rasse Lohkaninchen. Die beste Häsin stellt die Zuchtgemeinschaft Arndt (Sonnenberg) mit Kleinchinchilla. Auetalmeister wurde mit fünf Tieren in der Wertung ebenfalls die Zuchtgemeinschaft Arndt. Den Titel in der Kategorie „Beste Jungtiergruppe“ holt sich Felix Arndt (Sonnenberg) mit Zwergwidder Weiß.

Ausstellungsleiter Wolfgang Arndt ist zufrieden mit dem Stand der Züchter: „Wir haben zwölf Mal die Beurteilung ‘vorzüglich`, 35 Mal `hervorragend `und 80 Mal ein `sehr gut` vergeben. Das ist ein Spitzenergebnis“, bilanziert er. „Für uns Rassekaninchenzüchter ist das Wochenende ein wichtiger Termin im Jahr. So können wir unsere Zuchtergebnisse den Preisrichtern vorzeigen“, sagt die Vorsitzende. Die Besucher haben ihrer Meinung nach die einmalige Gelegenheit, bei der Ausstellung direkten Kontakt mit der Natur zu erleben. In individuellen Gesprächen können sie sich informieren und den Umgang mit dem Kaninchen kennenlernen.

„Für uns Züchter ist das Hobby ein guter Ausgleich zum beruflichen Alltag und kann ein sinnvolles Steckenpferd sein“, erklärte sie weiter. Birgit Arndt vergisst nicht zu erwähnen, dass die Zucht auch viel Liebe brauche und Zeit in Anspruch nehme. Wichtigste Voraussetzungen seien der Spaß im Umgang mit den Kaninchen und die täglich neue Herausforderung, ein dem ideal nahekommendes Tier zu züchten.

Man dürfe aber die Arbeit, die eine Zucht mit sich bringe, nicht unterschätzen. „Die Pflege der Tiere steht an erster Stelle. Es wird bei uns einmal am Tag gefüttert, stets frisches Wasser bereitgestellt, der Stall gesäubert, und man muss sich mit dem Kaninchen beschäftigen. Das kann sehr spannend sein, wenn man die Entwicklung dann beobachtet“, weiß die Vorsitzende. Zusätzlich müsse der Züchter mit dem Tier üben, sich auf einem Tisch ruhig zu verhalten, damit bei späteren Prüfungen ein reibungsloser Ablauf garantiert sei. „Das muss das Kaninchen wirklich lernen“, ergänzte sie.

Die Ausstellung im Dorfgemeinschaftshaus in Wierthe, Fabrikstraße 1, ist am morgigen Sonntag, 10. November, von 9.30 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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