Peine. Wie steht es um die Neubaubaupläne für das marode Krankenhaus, das zusätzlich mit Fachkräftemangel und steigenden Kosten kämpft?

Das Gebäude des Peiner Klinikums an der Virchowstraße pfeift aus dem letzten Loch, seit dem Bau 1971 gab es keine Sanierung. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat nun bei einem Besuch gegenüber Geschäftsführer Dirk Tenzer Unterstützung für dessen Pläne eines mehr als 100 Millionen Euro teuren Neubau – oder theoretisch auch eine Sanierung – signalisiert. „In einem ländlichen Landkreis wie Peine braucht es ein erreichbares Krankenhaus“, sagte Behrens bei ihrer Stippvisite – mindestens für die Grund- und Notfallversorgung. Schließlich sei absehbar, dass auch die Zahl der Hausärzte zurückgehe. „Wenn man durch das Krankenhaus geht, erlebt man ein engagiertes Team – sieht aber auch, dass es Sanierungsbedarf gibt.“ Behrens schaute sich speziell die Notaufnahme sowie die Covid-Station an.